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EBENSEE. Bei einer Wanderung vom Hochlecken zur Rieder Hütte geriet am Dienstagabend ein Berliner Paar ungewollt in den Hirschluckensteig, der zum Hinteren Langbathsee führt. Vor einer markanten Felsstufe verließ die Beiden der Mut und sie alarmierten die Einsatzkräfte.

Die Ebenseer Bergretter mussten in den Abendstunden des Dienstags ein deutsches Paar aus dem Hirschluckensteig abseilen. Foto: BRD Ebensee

Eine junge Frau und ihr Begleiter aus Berlin wollten eine Bergtour vom Attersee beginnend über das Hochleckenhaus zur Rieder Hütte und anschließend wieder retour unternehmen. Dabei nahmen sie eine falsche Abzweigung und folgten dem sehr steilen und teilweise mit Seilen gesicherten Steig, der über die so genannte „Hirschlucke“ zum hinteren Langbathsee führt. Oberhalb einer steil abfallenden Felsstufe trauten sie sich nicht mehr weiter und der Berliner Bergsteiger setzte einen Notruf ab.

Einbrechende Dunkelheit

Der Polizeihubschrauber und eine Mannschaft der Ebenseer Bergrettung starten ins Einsatzgebiet, wobei die zwei Wanderer vom Hubschrauber bald lokalisiert werden konnte. Durch die einbrechende Dunkelheit und die sehr hohen Temperaturen beschloss das Einsatzteam, die beiden unverletzten Bergsteiger durch Bergretter zu bergen. „Beim Zustieg zur „Hirschlucke“ konnten wir mit Hilfe der Angaben der Crew des Polizeihubschraubers und Lichtzeichen die Zwei schon bald ausmachen. Wir sahen auch, dass wir die Bergsteiger mit einer Seillänge bis zum Wandfuß abseilen konnten und somit war die Vorgangsweise klar“, erklärt Einsatzleiter Alois Rainbacher-Bart.

Über Felsstufe abgeseilt

Nachdem die Bergretter zu den Berlinern aufgestiegen waren, seilten sie die beiden Wanderer über die Felsstufe ab. Vom Ende des Hirschluckensteiges konnten sie selbstständig bis zum Einsatzfahrzeug absteigen, das sie in den Ort brachte. Am Einsatz beteiligten sich zehn Mann der Bergrettung Ebensee, zwei Alpinpolizisten sowie die Mannschaft des Exekutivhubschraubers aus Linz.


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