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EBENSEE. Um ein Haar wäre das Gasthaus Roitner in der Langbathstraße am Allerheiligentag in die Luft geflogen. Doch richtiges Verhalten der Bewohner und das optimale Zusammenspiel der Hilfskräfte verhinderten eine Katastrophe.

  1 / 3   Der Schock sitzt noch tief beim Gastwirteehepaar Günter und Jelica Roitner und dem 12-jährigen Michael. Foto: Hörmandinger

Am 31. Oktober wurde bei Grabungsarbeiten in der Nähe des Gasthauses die Hauptgasleitung beschädigt. Unbemerkt strömte Gas aus und gelangte in das Kellergeschoss des Hauses, in dem Gästezimmer und die Privatwohnung untergebracht sind.

Besitzer bemerkte Gasgeruch und handelte goldrichtig

Als Günter Roitner tags darauf Gasgeruch bemerkte, hielt er im Keller Nachschau. Dort war der Gasgeruch besonders intensiv. Der erfahrene Feuerwehrmann handelte in dieser Situation rasch und richtig: Er betätigte keinen Lichtschalter, unterbrach die Stromzufuhr indem er die Panzersicherung abschaltete, drehte den Gashaupthahn ab, sorgte für Entlüftung und wählte den Gas-Notruf. Die Feuerwehr Ebensee evakuierte die rund 35 Gäste und befreite das Gebäude mittels Belüftung vom eingedrungenen Gas.

„Ein Funke hätte genügt...“

„Wenn du in einer solchen Situation vor deinem Haus stehst, schießen dir alle möglichen Gedanken durch den Kopf. Ein Funke oder ein elektrischer Kontakt und alles wäre in die Luft geflogen! Wir sind heilfroh, dass nichts passiert ist“, so Roitner wenige Tage nach dem dramatischen Zwischenfall. Sohn Michael zieht aus dem Vorfall auch eine persönliche Konsequenz: Er wird der Freiwilligen Feuerwehr beitreten.


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