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EBENSEE. Ein zufällig vorbeikommender Alpinpolizist kam am Donnerstag, 25. Juli einer vierköpfigen Wandergruppe zu Hilfe, die auf dem Weg von der Riederhütte zum Langbahtsee in unwegsamem Gelände weder vor noch zurück konnte.

Symbolbild: Weihbold
Symbolbild: Weihbold

Vier tschechische Staatsangehörige, drei Frauen 48, 21 und 20 Jahre alt und ein Mann, ebenfalls 20 Jahre alt, unternahmen eine Wanderung vom Langbathsee über den Schafluckensteig zum Brunnkogel/Höllengebirge. Dort nächtigten sie im Gipfelbereich und wanderten am nächsten Tag weiter zur Riederhütte, wo sie ebenfalls wieder im Freien nächtigten.

Wanderer konnten weder vor noch zurück

Am 25. Juli wollten sie über den Großen Totengraben wieder zum Langbathsee absteigen. Gegen 13 Uhr kamen sie in dem steilen felsigen Gelände (Schwierigkeitsgrad II+) nicht mehr weiter und suchten nach einem leichteren Abstiegsweg.

Mittels Tau geborgen

Zu diesem Zeitpunkt stieß ein Alpinpolizist der AEG Gmunden, welcher sich gerade in seiner Freizeit auf einer Trainingstour vom Langbathsee über den Großen Totengraben befand, auf die Gruppe. Er erkannte ihre Notlage und nachdem sich die vier tschechischen Staatsangehörigen einen weiteren Abstieg nicht mehr zutrauten, verständigte er die Einsatzkräfte. Die vier Bergsteiger wurden vom Team des Polizeihubschraubers Libelle Salzburg mittels Taubergung gerettet und ins Tal gebracht.


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