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EBENSEE. Rudolf Küpper, der Obmann der Salinenmuskkapelle Ebensee, hat sich zum Ziel gesetzt, die Tradition des Leopoldiblasens in Ebensee, wieder zu beleben. Zu hören sind die Klänge am Mittwoch, 14. November um 18 Uhr am Bergfriedhof.

Foto: Hörmandinger
Foto: Hörmandinger

Der Hl. Leopold ist der Patron von Österreich, Wien und Niederösterreich und gemeinsam mit dem Hl. Florian auch der Landespatron von Oberösterreich. Seit knapp 60 Jahren bringt eine Bläsergruppe der Salinenmusik beim Leopoldieck, hoch über dem Langbathtal, dem Landespatron am Vorabend seines Namenstages ein musikalisches Ständchen.  

Vergessen geratener Brauch

In den letzten Jahren ist allerdings, - speziell bei der jüngeren Generation,- dieser musikalische Brauch am 14. November ein wenig in Vergessenheit geraten. Nun soll sie jedoch neu belebt werden: Am  Mittwoch, 14. November, wird das Quintett der Salinenmusik  um 18 Uhr zum Leopoldi-Eck aufsteigen. Beim dortigen Marterl, das im Jahr 1870 zu Ehren  des Hl. Leopold errichtet, und 1947 erneuert wurde,  spielen die fünf Bläser Jodler und Lieder aus der Region zu Ehren des Landespatrons und bringen damit gleichzeitig den Ebenseer Namenstagskindern, Leopold und Leopoldine ein Ständchen dar.

Hoffen auf viele Zuhörer

Die Ebenseer  Bevölkerung ist eingeladen, das Leopoldiblasen am Bergfriedhof, wo die andächtigen Weisen des  Quintetts der Salinenmusik  ausgezeichnet zu hören sind, mitzuerleben. Im Anschluss an das Leopoldiblasen hat Rudolf Küpper ein gemütliches Beisammensein mit musikalischer Unterhaltung im Gasthaus Roitner organisiert.

Der Obmann der Salinenmusikkapelle würde sich freuen, wenn viele Zuhörer und Musikfreunde das Leopoldiblasen in Ebensee besuchen und der „Blasmusik wie früher“, Gehör schenken würden.


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