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EBENSEE. Die ganze Salinengemeinde ratschte an den Kartagen für den traditionellen Brauch.

Mama Sandra und Söhnchen Tim machten mit und ratschten vor der Haustüre. Foto: Hörmandinger
Mama Sandra und Söhnchen Tim machten mit und ratschten vor der Haustüre. Foto: Hörmandinger

Die Ratscherbuben, die an diesen Tagen, als Ersatz für die Kirchenglocken, die in der Karwoche verstummen, mit ihren Ratschen durch die Gassen und Straßen ziehen, mussten aufgrund der aktuellen Krisesensituation, heuer leider zu Hause bleiben, Tips berichtete. Eine großartige Idee der Ratschergruppe Bartlberg, unter Vorläufer Gabriel Steinkogler ließ das Osterbrauchtum dennoch stattfinden, wenn auch anders als gewohnt.

Ratschen auf dem Kirchturm

Einige Buben ratschten in der Glockenstube der Pfarrkirche St. Josef unter strikter Einhaltung der Maßnahmen, fünf Minuten lang eine Kirchenratsche. 

Gleichzeitig griff ganz Ebensee zu den hölzernen Lärminstrumenten. Eine großartige Solidaritätsaktion für dieses Brauchtum. „Toll, welches Echo wir verspürt haben. An jeder Ecke, von Balkon oder Terrasse hat jemand geratscht. Wir hoffen, wir haben mit unseren Ratschen heuer nicht nur Lärm gemacht, sondern der Bevölkerung mit diesem Brauch auch Freude bereitet“, ziehen die Ratscherbuben positive Bilanz über ihren außerergewöhnlichen Einsatz. 


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