Sofortmaßnahmen nach Felssturz in Ebensee
EBENSEE. Nachdem am Wochenende bei einem Steinschlag ein Auto auf der B145 getroffen und ein Kind verletzt wurde, werden nun Schutzbauwerke geplant. Als Sofortmaßnahme wird unter anderem ein Felsblock gesprengt.

Bereits unmittelbar nach dem Steinschlag entfernten Mitarbeiter der Straßenmeisterei Bad Ischl lockeres Geröll und Gestein vom Hang in diesem Bereich, sodass die Straße rasch wieder für den Verkehr freigegeben werden konnte. Nach weiteren Begutachtungen und Gesprächen mit Geologen werden in diesem Bereich der B145 von der Straßenmeisterei Bad Ischl folgende weitere Sofortmaßnahmen durchgeführt:
- Ein am Hang liegender kleiner Felsblock wird gesprengt
- Zwei weitere Felsblöcke werden mittels Felsanker gesichert
- Bäume werden entfernt
- Weitere Felsräumungsarbeiten werden an der Böschung durchgeführt
Zur nachhaltigen Sicherung des Verkehrs auf der B145 beginnen nun detaillierte Begutachtungen der Felsböschung, anschließend können die notwendigen Planungen für die zu errichtenden Schutzbauwerke durchgeführt werden, so Verkehrslandesrat Günther Steinkellner in einer Aussendung.
Kosten von 300.000 bis 400.000 Euro
Er gehe davon aus, dass die drei bis vier Monate dauernden Sicherungsarbeiten ab Mitte April in Angriff genommen werden können. „Zur Sicherheit der Verkehrsteilnehmer sind die Baukosten von voraussichtlich 300.000 bis 400.000 Euro sinnvoll und gut investiert“, hält Steinkellner abschließend fest.


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