Nostalgie-Skifest auf dem Feuerkogel: Über die Piste ganz wie anno dazumal
EBENSEE. Mit Holzskiern, Riemenbindung, Lederschuhen und Bambusstöcken geht es am Wochenende die Skipiste auf dem Feuerkogel hinunter: Skifahrer aus nah und fern treffen sich zum Nostalgieskifest, und die ganz Wetterfesten fahren in der Lederhose.

Seit mehr als 90 Jahren, nämlich seit 1927 führt dank Pionier Rudolf Ippisch eine Seilschwebebahn auf den Ebenseer Hausberg. Der Stangenschlepplift, den Karl Schallinger 1936 auf dem Feuerkogel in Betrieb nahm, gilt als erster Skilift Österreichs. Das Skifahren selbst hat dort aber schon eine viel längere Tradition. Seit 17 Jahren treffen sich daher immer wieder Nostalgieskigruppen, gerüstet wie zu Großmutters Zeiten, zum Nostalgieskifest am Feuerkogel.
Skifahren wie zu Großmutters Zeiten
Am Samstag, 3. März, ist es wieder so weit. Um 12 Uhr gehen die Nostalgieschifahrer aus Österreich, Deutschland , Slowenien und Tschechien an den Start zum Riesentorlauf. Mit Holzskiern, Riemenbindung, Lederschuhe und Bambusstöcken. In Kleidung wie anno dazumal, mit Pluderhose, Kittel mit Unterrock, Walkjanker, Trachtenbläser und Hut. Auch die Hausherren, die Nostalgieskigruppe Feuerkogel unter Leitung von Silvia Brummer, wird in zwei Durchgängen ihr Können zeigen.
Für alle, die etwas länger bleiben wollen: Seilbahnbetrieb erfolgt durchgehend bis 18 Uhr, eine Sondergondel fährt noch um 20 Uhr ins Tal.


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