Max Steiner sprang sich mit Siegen in Norwegen seinen Frust von der Seele
EBENSEE/BAD ISCHL/NOTODDEN. Die Athleten des ASVÖ NordicskiTeams Salzkammergut (NTS) glänzten bei internationalen Wettbewerben in Norwegen. Maximilian Steiner holte zwei Tagessiege, Sophie Mair verpasste nur knapp das Podium.

Eigentlich hätte sich der Ebenseer Maximilian Steiner nach seinen bisherigen Saisonleistungen einen Start beim Continental-Cup in Vikersund (Norwegen) ausgerechnet, doch stattdessen wurde er für „nur“ für den FIS-Cup in Notodden (Norwegen) nominiert. „Die Entscheidung des Trainers, dass ich in der dritten Leistungsklasse der Skispringer an den Start gehen soll, hat mich am Anfang ungemein gestört, war aber schlussendlich doch sehr motiviert“, gesteht Steiner. Seine sportliche Antwort fiel entsprechend eindeutig aus. Bei beiden Bewerben sprang er auf der HS 100-Scahnze jeweils zu klaren Tagessiegen. Dabei notierte er in allen Durchgängen unter 85 Teilnehmern nicht nur Tageshöchstweite, sondern übersprang als einziger Athlet die 100-Meter-Linie.
Knapp am Stockerl vorbei
Fast ebenso erfolgreich setzten sich die Bad Ischlerin Sophie Mair und Elisabeth Raudaschl aus St. Wolfgang bei den Damen in Szene. Schon im Training zeigte Mair mit weiten Sprüngen auf und wiederholte diese auch im Wettkampf. Mit Rang 4 verpasste sie zwar knapp das Podium, aber ein Start für die anschließenden Continentalcup-Bewerbe war damit gesichert. Dort belegte Mair mit soliden Sprüngen die Ränge 5 und 4. Für Raudaschl schauten die Plätze 13 und 6 heraus.


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