Preiner holt Silber
EBENSEE/BYDGOSZCZ. Bei der U23-Leichtathletik-EM im polnischen Bydgoszcz gelang der Ebenseer Siebenkämpferin Verena Preiner Historisches. In ihrem ersten Wettkampf nach einem Bänderriss im Sprunggelenk erkämpfte sie sich die Silbermedaille, Gold holte die Schweizerin Caroline Agnou.

Den ersten Wettbewerbstag beschloss sie als dritte, der zweite war einer der Superlative. Nach 5,84 Meter im Weitsprung, was gleichzeitig ihre Saisonbestleistung war, lag sie schon 138 Punkte über ihrer bisherigen Bestmarke. Anschließend folgten persönliche Bestleistungen und Disziplinensiege im Speerwurf (49,56 Meter) und im 800-Meter-Lauf (2:10,72 Minuten), damit überbot sie nicht nur das WM-Limit (6200 Punkte), sondern auch den ÖLV-U23-Rekord von Ivona Dadic aus dem Jahr 2015 und holte Silber mit 6232 Punkten.
„Froh, dass mir nichts weh tut“
„Ich bin wirklich überrascht wie gut mir dieser Siebenkampf nach der Verletzung gelungen ist. Das alle Bewerbe so aufgehen, hätte ich nie gedacht. Das WM-Limit für London hatten wir schon als Ziel definiert, aber ich wäre auch mit weniger Punkten zufrieden gewesen. Besonders freut mich die Leistung im Kugelstoßen, nachdem ich bei der Staatsmeisterschaft nicht zufrieden war. Die 200 Meter auf Bahn eins waren auch extrem gut, weil ich die Innenbahn eigentlich gar nicht mag. Die Bestleistung im Speerwurf war überraschend, weil wir diese Disziplin eigentlich gar nicht speziell trainiert haben. Ich bin einfach froh, dass mir jetzt nichts weh tut und ich verletzungsfrei bin. Ebenso freue ich mich für das gesamte Team. Im speziellen für meinen Trainer Wolfgang Adler und meine Ärztin Sigrun Schönfelder, die beide vor Ort sind. Ohne sie wäre diese Leistung nicht möglich gewesen“, so Preiner.<


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