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DOHA/EBENSEE. Verena Preiner eroberte gestern Abend (3. Oktober) die Bronzemedaille im Siebenkampf bei der Leichtathletik WM in Doha. 

Die Ebenseer WM-Medaillengewinnerinnen: Sigrid Kirchmann und Verena Preiner Foto: Hörmandinger
Die Ebenseer WM-Medaillengewinnerinnen: Sigrid Kirchmann und Verena Preiner Foto: Hörmandinger

Wenige Minuten nach Mitternacht ging der Siebenkampf - die Königsdisziplin der Damen-Leichtathletik - mit dem 800-Meter Lauf zu Ende. Und der Stockerlplatz für Verena Preiner stand fest: “Es ist unglaublich!“, strahlte die 24-Jährige. „Ich bin überglücklich. Das ist einfach nur ein Traum! Danke an alle, die mich bisher unterstützt haben.“

Preiner lag nach dem ersten Tag und den ersten vier Disziplinen noch auf Platz sechs, am Donnerstag schaffte die Ebenseerin im Weitsprung im besten Versuch bei der persönlichen Bestleistung von 6,36 Meter und arbeitete sich auf Rang 4 vor. Im Speerwurf lautete der beste Versuch auf 46,68 Meter und brachte sie endgültig auf Medaillenkurs, den Preiner mit ihrer Laufleistung über 800 Meter (2:08,88 Minuten) fixierte.

Für Österreich war dies die erst vierte WM-Medaille der Geschichte - nach Sigrid Kirchmann, Steffi Graf und nun in Doha Lukas Weißhaidinger und Verena Preiner.

„Medaillenschmiede“ Ebensee

Damit ist Ebensee die „Medaillenschmiede“, denn 50 Prozent der Medaillen holten Sportlerinnen aus der Salinengemeinde: Dr. Sigrid Kirchmann, die 1993 Bronze im Hochsprung gewann und die bronzene Siebenkämpferin Verena Preiner sind beide Ebenseerinnen, begannen  ihre Karriere am Traunsee und starteten/starten für die Union Ebensee.


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