EBENSEE/BAD GOISERN. Die Goiserer und Ebenseer Bürgermeister Peter Ellmer und Markus Siller machten sich gemeinsam mit Bildungszentrum Salzkammergut (BIS)-Geschäftsführer Stefan Enter bei Bundesminister Rudolf Hundstorfer für das Beschäftigungsprojekt – „Perspektive Lebenswerk“ stark.
Bisher werden Arbeitsplätze für Menschen mit Beeinträchtigung nur oberösterreichweit angeboten. „So kann es vorkommen, dass ein Gosauer einen Arbeitsplatz in Rohrbach bekommt. Das ist natürlich wenig sinnvoll“, so Enter. Zudem sei die jetzige Form der Einbindung von Behinderten in die Firmenarbeit für viele Unternehmen zu teuer. „Bei Menschen mit stärkeren Beeinträchtigungen ist meist eine weitere Betreuungsperson nötig. Das können sich die meisten Firmen nicht leisten“, sagt Enter. Das Projekt „Perspektive Lebenswerk“ sieht eine „Arbeitspartie“ vor, die von Firmen wochenweise für diverse Dienstleistungen „angemietet“ werden kann. So sollen in den Salzkammergutgemeinden Menschen mit Beeinträchtigung ein dauerhaftes Beschäftigungsangebot in der Nähe ihres Wohnortes erhalten. Unterstützung für die Idee kommt aber nicht von Ortsoberhäuptern im Inneren Salzkammergut, auch Vorchdorfs Bürgermeister Günther Schimpl und Kirchhams Hans Kronberger unterstützen diese. Arbeit für Behinderte in Wohnortnähe als Ziel Um sie zu realisieren, sind allerdings noch einige Gespräche mit Land und Bund zu führen. „Minister Hundstorfer hat die Projektidee jdenfalls sehr gut gefallen. Die nächste Gesprächsrunde hat zum Ziel, die dauerhafte Finanzierung und Verwirklichung des Projektes gemeinsam mit dem Land Oberösterreich sicherzustellen“, so BIS-Geschäftsführer Enter.
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