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HALLSTATT. Nach 362 Tagen Bauzeit ist es bald so weit: Am Samstag, 29. August, nehmen die neue Standseilbahn Hallstatt und die umfassend modernisierten Salzwelten Hallstatt wieder den Betrieb auf.

Neue Standseilbahn in Hallstatt (Foto: Salzwelten/Thomas Sattler)
Neue Standseilbahn in Hallstatt (Foto: Salzwelten/Thomas Sattler)

Mit der Wiedereröffnung beginnt für Hallstatt ein neues Kapitel. Nach einer Bauzeit von 362 Tagen gelangen Besucher künftig schneller, komfortabler und barrierefrei auf den Salzberg, heißt es seitens der Salzwelten. Weiters erwarten die Besucher die neue Standseilbahn sowie ein saniertes Besuchererlebnis im ältesten Salzbergwerk der Welt.

34 Millionen Euro investiert

Rund 34 Millionen Euro wurden in dieses Projekt investiert. Nach dem Abbau der bisherigen Standseilbahn entstand auf derselben Trasse eine vollständig neue Anlage. Gemeinsam mit der Doppelmayr-Gruppe realisierten die Salzwelten die Standseilbahn. Die Kabinen wurden von Carvatech in Oberweis bei Gmunden gefertigt, die Seilbahntechnik stammt vom Schweizer Spezialisten Garaventa.

Neben der neuen Bahn wurde auch das Besucherangebot am Salzberg umfassend erneuert. Auch die neue Talstation bietet nun ein Geschäft der Salzwelten, eine Aussichtsterrasse und das neue Bistro „Weitblick 7000“.

Kapazität verdoppelt

Technisch hat sich bei der neuen Standseilbahn auch etwas verändert: Gläserne Kabinen bieten während der Fahrt Panoramablicke und dank barrierefreiem Einstieg und automatischer Niveauregulierung bleiben die Fahrgasträume während der gesamten Fahrt waagrecht.

Mit einer Kapazität von 60 Personen pro Fahrzeug wurde die Beförderungsleistung mehr als verdoppelt.

„Mit der neuen Standseilbahn und der Modernisierung unseres Salzbergwerks investieren wir nicht nur in modernste Infrastruktur, sondern vor allem in die Zukunft des Tourismusstandorts Hallstatt“, sagt Kurt Thomanek, Vorstand für Bergbau und Tourismus der Salinen Austria AG.


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