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Bau der Beschneiungsanlage und Trinkwasserleitung auf den Feuerkogel schreitet planmäßig voran

Hans Promberger, 23.09.2015 09:03

EBENSEE. 10,2 Millionen Euro werden in die Beschneiungs- und Trinkwasseranlage am Feuerkogel investiert. Die regionalen Touristiker erwarten sich dadurch einen wichtigen Impuls für den Wintertourismus in der Region.

Alles im Plan bei den Bauarbeiten am Feuerkogel Foto: OÖ. Seilbahnholding
Alles im Plan bei den Bauarbeiten am Feuerkogel Foto: OÖ. Seilbahnholding

Bei der Entnahmepumpstation im Tal beim Langbathbach wird derzeit die Wasserentnahmestelle gebaut und bei den Pumpstationen „Gsoll“ und „Eselrast“ werden bereits die Pumpanlagen montiert. Bei der Talstation der Achter-Gondel Gsoll bringen die Fachkräfte zwei Kühltürme an, die das Pumpwasser, bevor es zu den Schneekanonen gelangt, herrunterkühlen, um eine noch bessere Beschneiungsleistung zu erzielen. Denn je kälter das Wasser, desto mehr Schnee kann produziert werden.

Fünf Bautrupps im Einsatz

Derzeit arbeiten fünf Bautrupps, um termingerecht die Leitungen und Beschneiungsschächte in Betrieb nehmen zu können. Im Bereich des extrem steilen Lawinenhangs „Steilstufe“ sind zwei Spezialbagger – sogenannte „Spinnen“ – im Einsatz, die sich mittels Seilsicherung Schritt für Schritt mit dem Leitungsverlege-Team zur Talstation Gsoll hocharbeiten. Neben den Beschneiungsleitungen werden auch die Leitungen der Trinkwasserversorgung und das neue Stromkabel der Energie AG mitverlegt.

Um den Feuerkogel auch nach den Bauarbeiten wieder „grün“ zu erleben, werden bereits jetzt bei den fertiggestellten Stellen die Rekultivierungsarbeiten durchgeführt. Derzeit sind zehn Bagger im Einsatz, die ersten Schneekanonen wurden bereits angeliefert und auf den Berg gebracht.

Hoffnung auf touristischen Impuls

Während die Sommersaison noch bis einschließlich 26. Oktober dauert, ist der Saisonkartenvorverkauf bereits gut angelaufen. Der Feuerkogel ist nicht nur Hauptpartner der Traunsee Card (Skigebiet Feuerkogel, Skigebiet Hochlecken, Eishalle Ebensee und Eislaufhalle Gmunden), sondern auch bei der Saisonkarte Dachstein West, Snow & Fun-Card und der Salzburg Super Ski Card inkludiert.

„Wir liegen mit den Bau- und Montagearbeiten voll im Zeit- und Kostenplan. Die Bautrupps sind gut eingespielt und leisten gute Arbeit. Wir sind nicht mehr weit davon entfernt dem bekanntesten Wetterberg von Österreich erstmals eine sichere, geschlossene Schneedecke im Winter zu geben“, so Alfred Bruckschlögl, einer der beiden OÖ Seilbahnholding-Geschäftsführer. „Mit der neuen Beschneiungsanlage können nicht nur wir, sondern auch die Beherberger im Tal und am Berg mehr Gäste vom Skigebiet überzeugen. Auch große Reiseveranstalter haben nun mehr Interesse den Feuerkogel ins Angebot aufzunehmen“, ergänzt sein Kollege Dietmar Tröbinger.

„Das Salzkammergut zählt zu Oberösterreichs touristischen Aushängeschildern. Damit das so bleibt, sind Investitionen in die touristische Infrastruktur von zentraler Bedeutung. Die Beschneiungsanlage wird einen wichtigen Impuls für den Wintertourismus in der Region bringen“, zeigte sich Wirtschafts- und Tourismus-Landesrat Michael Strugl bei seinem Lokalaugenschein überzeugt.


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