Neuer Koppentalradweg verbindet Oberösterreich und die Steiermark
SALZKAMMERGUT. Sicherer Lückenschluss, mehr Radgenuss und ein starkes Signal für die Region: Der neue Koppentalradweg verbindet Bad Aussee mit Obertraun.

Radfahrer können zwischen Bad Aussee und Obertraun ab sofort sicherer unterwegs sein: Der neue Koppentalradweg wurde am 3. Juli offiziell eröffnet und schließt eine langjährige Lücke zwischen Oberösterreich und der Steiermark. Seit Ende Mai ist die rund 3,3 Kilometer lange Strecke bereits für den Radverkehr freigegeben. Sie führt abseits der kurvenreichen Koppenpassstraße durch das Koppental und macht die beliebte Sarsteinrunde nun nahezu durchgehend auf Radwegen befahrbar.
270.000 Euro für mehr Sicherheit
Realisiert wurde das Projekt von den Österreichischen Bundesforsten, der Stadtgemeinde Bad Aussee, dem Land Steiermark, dem Regionalmanagement Bezirk Liezen und dem Tourismusverband Ausseerland Salzkammergut. Insgesamt wurden rund 270.000 Euro investiert.
„Mit dem neuen Koppentalradweg schließen wir eine langjährige Lücke im regionalen Radwegenetz. Gleichzeitig gewinnt die Sarsteinrunde weiter an Attraktivität. Das ist ein echter Mehrwert für unsere Region – für Einheimische ebenso wie für unsere Gäste“, sagt Thomas Schönauer, Bürgermeister von Bad Aussee.
Forststraße und Radweg zugleich
Gebaut wurde der neue Weg von der ÖBf-Forsttechnik. Dabei kamen rund 1.150 Maschinenstunden zusammen, außerdem wurden 300 Laufmeter Stahlrohre für Wasserdurchlässe verlegt. Der Koppentalradweg dient nicht nur Radfahrern, sondern auch den Bundesforsten und den örtlichen Einforstungsberechtigten als Forststraße.
„Ein Projekt wie dieses funktioniert nur, wenn alle Beteiligten gemeinsam an einem Strang ziehen“, betont Martin Stürmer, Leiter des ÖBf-Forstbetriebs Inneres Salzkammergut. Jetzt liege es an allen Nutzern, mit Fairplay und gegenseitiger Rücksicht dafür zu sorgen, dass das Miteinander im Wald auch künftig gelingt.
Fairplay im Koppental
Die Bundesforste appellieren an Radfahrer, auf markierten Routen zu bleiben, Sperren bei Waldarbeiten zu beachten, Dämmerungszeiten zu meiden und Wildtiere nicht zu beunruhigen.


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