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Wirtschaftstreibende fordern schnelle Alternative zu gesperrter Traunbrücke

Hans Promberger, 07.04.2016 15:11

EBENSEE. Die plötzliche Sperre der Traunbrücke im Ortszentrum hat den Ort mit einem Schlag verändert. Ungewohnte Ruhe herrscht diesseits und jenseits der Brücke, nachdem es die wichtige Verbindung über die Traun nicht mehr gibt. Dem Ruf nach einer kurzfristig Rad- und Fußgängerbrücke.

Die gesperrte Traunbrücke ist eine Lebensader im Salinenort. Sie wird nun monate-, wenn nicht jahrelang unbenutzbar sein.

Die Brücke bewältigte nach Schätzungen der Verkehrsbehörde bislang 2.000 Fahrzeuge pro Tag. Betroffen sind nicht nur tausende Ebenseer, die die Brücke mehrmals täglich überquert haben, sondern auch die Gewerbe- und Handelsbetriebe, die mit hohen Umsatzeinbußen konfrontiert sind. „Zwei Jahre stehe ich das sicher nicht durch“, so ein Betroffener.

„Sicherheit geht vor, aber es muss hier rasch Abhilfe in Form einer Lösung zumindest für Fußgeher und Radfahrer getroffen werden“, so Wirtschaftskammer-Bezirksstellenleiter Robert Oberfrank. Die Eisenbahnbrücke sei keine Alternative und der Umweg über die Bundesstraße umständlich und zeitraubend. „Für die betroffenen Betriebe ist das ein Schock“, erklärt auch der Obmann des Einkaufsmarktes Ebensee Karl-Heinz Maschke. „Das ist eine Ausnahmesituation und in solcher müssen unbürokratische Lösungen möglich sein“, fordern Oberfrank und Maschke von allen Seiten.


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