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EBENSEE. Nach Traunbrückensperre und Postamtschließung setzt es einen weitere Keulenschlag für die Traunseegemeinde. Henkel schließt den Betrieb bis Ende des Jahres.

Bis Ende des Jahres stellt Henkel seinen Betrieb am Standort Ebensee ein. Foto: Hörmandinger
Bis Ende des Jahres stellt Henkel seinen Betrieb am Standort Ebensee ein. Foto: Hörmandinger

Im Rahmen einer Betriebsversammlung hat Henkel heute die Belegschaft des Klebstoff-Werkes Ebensee über den Plan informiert, den Standort bis zum Jahresende zu schließen. Ein Sozialplan für die von der geplanten Produktionsschließung in Ebensee betroffenen 27 Mitarbeiter wird gemeinsam mit dem Betriebsrat ausgearbeitet.

Das Klebstoff-Werk Ebensee ist mit einem Produktionsvolumen von 13.000 Tonnen (2015) Fliesenkleber, Ausgleichsmassen und Fugenbuntprodukte das mit Abstand kleinste Bautechnik-Werk von Henkel in Europa. Der Konzern hatte den Standort Ebensee, an dem 27 Mitarbeiter beschäftigt sind, im Jahr 2006 von ICI übernommen.

Man habe versucht, den Kostennachteil des Standorts in Ebensee durch Produktionstransfers aus anderen Werken und durch Investments in die Herstellung von Spezialprodukten wettzumachen, was sich als nicht nachhaltig erfolgreich herausgestellt habe, so Henkel in einer Presseaussendung. Um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben, müsse man jedoch die Produktionskapazität auf allen Märkten „aktiv steuern, um so das Netzwerk aus Produktionsstandorten und Lägern an die Kundennachfrage anzupassen“.


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