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EBENSEE. Der starke Winter im Vorjahr mit einer großen Nachfrage nach Auftausalz und hohe Besucherzahlen in den Salzwelten führten zu einem zufriedenstellenden Ergebnis im Wirtschaftsjahr 2017/2018.

Der Salinenstandort Ebensee. Foto: Monika Loeff
Der Salinenstandort Ebensee. Foto: Monika Loeff

Mit einem Umsatz von 151 Millionen Euro und acht Millionen Euro Jahresüberschuss nach Steuern konnte die Österreichische Salinen Gruppe im Wirtschaftsjahr 2017/2018 ein zufriedenstellendes Ergebnis erzielen. Das 100 Prozent österreichische Unternehmen mit den Standbeinen Salzproduktion, Salzwelten und Immobilien steigerte damit den Umsatz um vierzehn Millionen Euro oder zehn Prozent. Ausschlaggebend war der lange und intensive Winter 2017/18, in dem mit über 500.000 Tonnen überdurchschnittlich viel Auftausalz benötigt wurde.

Fokus verschiebt sich

„Eine große Herausforderung für uns, da das Geschäft mit Auftausalz durch die Abhängigkeit vom Klima so schwer planbar ist. Der Fokus unseres Unternehmens verschiebt sich deshalb immer mehr in Richtung Salzspezialitäten wie Salztabletten und Pharmasalz, die europa- und weltweit stark nachgefragt werden“, berichtet Salinen Austria-Chef Peter Untersperger. Die Exportquote liegt derzeit bei 55 Prozent, Tendenz steigend. Positiv wirkte sich auch der Rekord von über 570.000 Besuchern in den Salzwelten in Hallstatt, Altaussee und Hallein aus. Highlights wie die älteste Stiege Europas in Hallstatt, die Originalschauplätze der Kunstgüterbergung im Zweiten Weltkrieg in Altaussee oder auch das Keltendorf in Hallein üben eine weiterhin ungebrochene Faszination bei Gästen aus aller Welt aus. 


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