"Handwerk einst" beim Mühlenfest in Edlbach
EDLBACH. Rund um die Ramitscheder Mühle in Edlbach bekamen die Besucher auch heuer beim Mühlenfest wieder Einblick in alte Handwerkskunst.

Besucher, die von Mitterweng aus die Forststraße durch den Wald in Richtung Fraitgraben gingen, konnten das Klingen der Hammerschläge, Surren der Sägen und Klappern des Mühlrades schon vernehmen. Dort, wo sich der Wald lichtet, bot sich den Gästen ein Blick auf die 1858 errichtete und funktionstüchtige Ramitscheder Mühle, welche an diesem Wochenende ihre Türen für die interessierten Gäste geöffnet hatte.
Handwerkern über die Schulter geblickt
Rund um die Mühle blickten die Besucher der IG-Handwerk Garstnertal bei der Arbeit über die Schulter. Vom Bürstenbinder über den Schmied bis hin zum Federkielsticker, Drechsler, Kupferschmied, Bildhauer und Tramhacker wurde das Handwerk bestaunt.
Feierlaune zwischen hochsommerlich und regnerisch
Am Samstag bei Sonnenschein und hochsommerlichen Temperaturen erfrischten sich die Besucher mit kühlen Getränken. Am Sonntag, als Petrus den Handwerkern zwischenzeitlich nicht ganz so zugetan war, tat das der Stimmung keinen Abbruch. In den eigens aufgebauten Zelten wurden die Gäste bewirtet und die Musiker sorgten für die nötige Umrahmung. Das leibliche Wohl und die Feierlaune kamen keineswegs zu kurz, auch wenn das Wetter den IG-Handwerkern nicht wirklich mitspielte.


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