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MICHELDORF IN OBERÖSTERREICH. In der Nacht auf Samstag ist in Micheldorf ein Gartenschuppen abgebrannt.

  1 / 2   Der in Vollbrand stehende Gartenschuppen zwischen Wohn- und Nebengebäuden in Micheldorf in Oberösterreich (Fotocredit: Team Fotokerschi)

Um 03.09 Uhr wurden die Feuerwehren Micheldorf und Altpernstein mit dem Einsatzstichwort „Brand Kleingebäude – Brand Hütte“ alarmiert.

Bereits während der Anfahrt war der Feuerschein weithin sichtbar, was auf einen fortgeschrittenen Brand hindeutete. Bei Eintreffen der ersten Kräfte stand ein Gartenschuppen bereits in Vollbrand.

Gefahr für umstehende Gebäude

Die enorme Hitzeentwicklung ließ die akute Gefahr entstehen, dass die Flammen auf die unmittelbar benachbarten Nebengebäude übergreifen könnten. Der Eigentümer des Hauses hatte vor dem Eintreffen der professionellen Hilfe bereits mutig erste Löschversuche mit einem Feuerlöscher und einem Gartenschlauch unternommen. Aufgrund der schnellen Ausbreitung des Feuers waren diese Maßnahmen jedoch nicht mehr ausreichend, um die Flammen unter Kontrolle zu bringen.

Die eintreffenden Feuerwehren leiteten umgehend einen umfassenden Löschangriff ein. Der Fokus lag zunächst darauf, ein Übergreifen des Feuers auf die angrenzenden Bauten zu verhindern. Durch den gezielten Einsatz mehrerer Atemschutztrupps und eine massive Wasserabgabe gelang es, den Brand einzudämmen und eine weitere Ausbreitung erfolgreich zu stoppen.

Wasser aus der Krems

Für die Wasserversorgung kamen mehrere Tanklöschfahrzeuge zum Einsatz. Zusätzlich wurde eine Zubringerleitung aus der Krems aufgebaut. Da der Wasserstand des Flusses aufgrund anhaltend niedriger Pegel sehr gering war, musste die Wasserentnahme mithilfe eines Flachsaugers erfolgen, um dennoch eine zuverlässige Versorgung der Löschfahrzeuge sicherzustellen. 

Nach intensiven Löscharbeiten konnte schließlich „Brand aus“ gegeben werden. Der Gartenschuppen wurde durch das Feuer vollständig zerstört, die angrenzenden Nebengebäude konnten jedoch erfolgreich geschützt werden.

Verletzt wurde bei dem Brand niemand. Die Feuerwehren führten im Anschluss noch Nachlöscharbeiten sowie Kontrollen auf verbliebene Glutnester durch. Die Ursache des Brandes ist Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.


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