Feuchte Pellets sorgten für Co2-Austritt
ALKOVEN. Weil es nach der neuen Pelletslieferung in ihrem Haus seit einigen Tagen ungut roch alarmierten die Bewohner eines Einfamilienhaus in Hartheim (Gemeinde Alkoven) die Einsatzkräfte. Das stellte sich als richtig heraus, denn durch die Pellets kam es zu einem Kohlenmonoxid-Austritt.

Vor Ort gaben die beiden Bewohner eines Einfamilienhauses bekannt, dass sie vor einer Woche eine Pelletslieferung erhalten hätten und es seit einigen Tagen ungut riecht. Ein eigenes Messgerät für Kohlenmonoxid (CO) habe im Keller mal 30 ppm (parts per milliion- Teilchen pro Million Teilchen) ergeben. Ein Atemschutzteam suchte daraufhin den Keller auf und führte dort über die beiden Stutzen Messungen im Pelletsraum durch. Dabei ergaben sich Werte von bis zu 335 ppm.
Diffundiert durch die Decke
Die Problematik: Das Kohlenmonoxid diffundiert trichterförmig auch durch die Decke hindurch nach oben. Messungen im Wohnraum ergaben Werte zwischen 8 und 15 ppm, also noch unter der bedenklichen Grenze. Da eine Kurzüberprüfung durch einen Feuerwehrsanitäter per Puls-Oximeter einen gesenkte Sauerstoffsättigung ergeben hat, wurde vorsorglich der Samariterbund Alkoven hinzugezogen und auch das Wohnhaus gelüftet. Seitens der Feuerwehr Alkoven wurde empfohlen, in den Räumen ein Fenster gekippt zu lassen, um für ausreichen Frischluft zu sorgen.
“Belüftung über Saugschläuche”
In weiterer Folge wurde an beiden Stutzen zum Pelletsraum ein Saugschlauch angebracht. Damit kann bis zum Eingreifen durch eine Fachfirma bzw. vermutlichen Absaugens der feuchten Pellets eine Zirkulation des Pelletsraums bzw. “Abfließen” des COs nach draußen erfolgen. Für die Feuerwehr war der Einsatz nach knapp eineinhalb Stunden beendet. Die Maßnahme “zur Sicherheit doch mal die Feuerwehr verständigen” war hier eine gute Wahl der Bewohner.


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