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EFERDING. Das Sinfonische Kammerorchester OÖ unter der Leitung von Tobias Wögerer und mit dem Pianisten Florian Feilmair gastiert am Mittwoch, 24. Juni, im Kulturzentrum Bräuhaus. Zu hören sind Robert Schumanns Klavierkonzert in a-Moll und Franz Schuberts Symphonie Nr. 8 in c-Dur. Beginn ist um 19.30 Uhr.  Karten zu 27 Euro/23 Euro/19 Euro bei der Raika Eferding, Eva-Wäsche, www.martinwoegerer.at, 0664/3083301, Abendkasse. Karten für Schüler und Studenten um 10 Euro.

Orchesterleiter Tobias Wögerer. Foto: Reinhard Winkler
  1 / 3   Orchesterleiter Tobias Wögerer. Foto: Reinhard Winkler

Das Sinfonische Kammerorchester OÖ (SKO) wurde 2012 vom Dirigenten Tobias Wögerer und dem Pianisten Florian Feilmair gegründet und debütierte 2013 mit einem Programm aus Werken von Mozart und Beethoven. Das Orchester ist mittlerweile auf 50 Orchestermitglieder angewachsen, wodurch auch größere Werke aufgeführt werden können.

Die Mitglieder des SKO sind vorrangig junge, herausragende Musiker mit oberösterreichischen Wurzeln, ausgebildet an heimischen Universitäten. Viele sind Mitglieder bedeutender Nachwuchsorchester wie dem Wiener Jeunesse Orchester, dem European Youth Orchestra und dem Gustav Mahler Jugendorchester.

Junge Musiker für junges PublikumDie Besonderheit des Orchesters ist, dass die jungen Musiker selbst die Initiative ergriffen haben sich als Klangkörper zu formieren. Die Freude am gemeinsamen Musizieren, am gemeinsamen Konzertieren und Interpretieren wichtiger klassischer Werke ist eine der Triebfedern des Projekts.

Ziel des Orchesters ist es, klassische Musik auf hoher Qualität auch jüngerem Publikum zu präsentieren und zu zeigen, dass klassische Musik Freude und Spaß bereiten kann.

Im aktuellen Programm stehen sich mit Schumanns einzigem Klavierkonzert und Schuberts monumentalen 8. Symphonie zwei wichtige Werke des Konzertrepertoires gegenüber. Schumanns Klavierkonzert ist ganz im Stil der Romantik verhaftet und besticht mit seinem lyrischen und zugleich brillanten Charakter, als auch dem fast kammermusikalischen Zusammenspiel zwischen Orchester und Solisten. Der zweite Teil des Konzerts mit Schuberts 8. Symphonie bringt dann ein Werk, das zwischen Wiener Klassik und der Romantik steht. So sind Einflüsse Beethovens klar zu erkennen, die Dimension des Werks und die typisch Schubert“schen Phrasen weisen jedoch schon in die Romantik.

Portrait: Tobias WögererTobias Wögerer, 1991 in Linz geboren, lernt seit seinem 7.Lebensjahr Cello. Zu Beginn bei Mag. Elisabeth Ragl an der LMS Leonding. Mit dem Eintritt ins Linzer Musikgymnasium begann er sein Cellostudium an der Universität Mozarteum Salzburg bei Prof. Heidi Litschauer. Seit 2013 absolviert er das Konzertfachstudium an der Konservatorium Privatuniversität Wien bei Christoph Stradner. Er ist mehrfacher Preisträger des Wettbewerbs „Prima La Musica“, nahm an zahlreichen Solo- und Meisterkursen teil und wurde im Sommer 2011 und 2014 zu einem Meisterkurs der Wiener Philharmoniker eingeladen. Weiters ist er Mitglied in diversen Orchestern und Ensembles, wie z. B. „ATOUT“ – Die Kammermusikgruppe, dem Wiener Jeunesse Orchester und dem Innviertler Sinfonieorchester.

Seit Herbst 2012 nimmt er Dirigier-Unterricht bei Dr. Roman Zeilinger in Wien. Ambitionen zur Orchesterleitung entstanden während der Zeit am Linzer Musikgymnasium, welches ihm die Möglichkeit bot, als Dirigent des hauseigenen Orchesters zahlreiche Erfahrungen zu sammeln. Auch nach der Matura wird Tobias Wögerer immer wieder eingeladen, um das Orchester bei verschiedenen Projekten zu leiten. Erfahrungen im kirchenmusikalischen Bereich sammelt er im Stift Wilhering, von welchem er durch Prof. Balduin Sulzer immer wieder zur Gestaltung von Hochämtern und Messen eingeladen wird.

Tobias Wögerer kann bereits auf sehr viele erfolgreiche Projekte in den letzten Jahren zurückblicken. So gründete er mit dem Pianisten Florian Feilmair das „Sinfonische Kammerorchester OÖ“ (SKO OÖ) mit dem im April 2013 das Debüt-Konzert stattfand, das ein großer Erfolg war. 2013 und 2014 folgten Einladungen nach zum Mozart-Festival in Japan, wo er unter anderem Mozarts Requiem aufgeführt hat. Im März 2014 debütierte Tobias Wögerer im Brucknerhaus Linz, wo er mit dem „Symphonic Ensemble Aktuell“ und dem Mozartchor des Linzer Musikgymnasiums die 2. Symphonie „Lobgesang“ von F-Mendelssohn-Bartholdy aufführte. Durch die Leitung des Jugendorchesters ISEJO (Inn-Salzach-Euregio-Jugend-Orchester) im Sommer 2014, dirigierte er bereits auch Konzerte in Deutschland und Slowenien. Im November 2015 wurde er von Elisabeth Fuchs als Assistent engagiert und übernahm drei Projekte mit der Philharmonie Salzburg, wodurch er u.a. mit dem Pianist Nikolai Tokarev zusammenarbeitete und Tschaikowskys 6. Symphonie dirigierte.

Neben dem Studium und dem Dirigieren singt Tobias Wögerer seit 2013 auch im renommierten Wiener Singverein mit, bei dem er bereits Johannes Prinz für Konzerte mit Daniel Barenboim und den Wiener Philharmonikern assistieren durfte.Portrait: Florian Feilmair„Feingefühl und Nuancenreichtum“, „perlende Leichtigkeit und Souveränität“ sind nur einige der Attribute, die Kritiker dem jungen Pianisten Florian Feilmair zuschreiben. Geboren 1989, hat er bereits eine beachtliche Anzahl an bedeutenden Preisen errungen, darunter den „Klassikpreis.Österreich“ für seine Interpretation des 3. Klavierkonzerts von Beethoven mit dem Mozarteum-Orchester beim Wettbewerb „gradus ad parnassum“, dessen Sieger in der Kategorie Klavier er ebenfalls ist. 2011 gewann er den Klavierwettbewerb „Neue Sterne“ in Wernigerode (Deutschland), 2013 den 3. Preis beim internationalen Klavierwettbewerb „Prezzo Silvio Bengalli“ in Val Tidone (Italien) und den 2. Preis beim XXVII Concurso Internacional de Piano Cidade Ferrol (Spanien). 2014 errang Florian Feilmair den 2. Preis im Concurso pianistico Verona (Italien) und den 2. Preis im New Orleans International Piano Competition (USA), der zu Konzerteinladungen u.a. mit dem Louisiana Philharmonic Orchestra in New Orleans führte.

Nach erstem Unterricht an der Musikschule Seewalchen wurde Florian Feilmair zunächst Student des Künstlerischen Basisstudiengangs der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz bei Naoko Knopp. Nach der Matura kehrte er in seine Geburtsstadt Wien zurück, wo er zunächst von Christopher Hinterhuber unterrichtet und schließlich 2008 als Student bei Jan Gottlieb Jiracek von Arnim an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien aufgenommen wurde.

Florian Feilmairs Konzertkarriere begann bereits während seiner Schulzeit am Musikgymnasium Linz, wo er mehrfach als Solist des hauseigenen Orchesters in Erscheinung trat. Inzwischen ist er regelmäßig auf wichtigen österreichischen Bühnen zu hören, so etwa im Wiener Konzerthaus, Musikverein oder im Brucknerhaus Linz. Im Jänner 2014 gab er sein Debüt im Großen Festspielhaus Salzburg. Florian Feilmair konzertierte als Solist unter anderem mit namhaften Orchestern wie dem Louisiana Philharmonic Orchestra (2015), den Münchner Symphonikern (2015), dem Mozarteum Orchester Salzburg, dem Brucknerorchester Linz, dem Wiener Kammerorchester, dem Philharmonischen Kammerorchester Wernigerode und der Philharmonie Salzburg.

Neben seinen solistischen Aktivitäten ist er als Kammermusiker tätig, vorzugsweise als Duopartner seines Bruders, des Klarinettisten Benjamin Feilmair, mit dem er, nach der eigenen Debüt-CD, bereits drei gemeinsame CDs beim Label paladino music herausbrachte.


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