Erfolgsautorin Karin Peschka auf Heimatbesuch: Zwei Lesungen in Eferding
EFERDING. Karin Peschka, die in Eferding aufgewachsene Wirtstochter, hat sich in den letzten Jahren fest in der Literaturszene etabliert. Zuletzt wurde sie im Rahmen der Ingeborg-Bachmann-Preisverleihung mit dem Publikumspreis für ihre Erzählung Wiener Kindl bedacht.

Anfang November drehen sich gleich zwei Veranstaltungen rund um die Erfolgsautorin.
Vernissage mit Lesung am 2. November
Ab 2. November zeigt der Maler Michael Hedwig, ein langjähriger Freund der Autorin im Eferdinger Gastzimmer, dem ehemaligen Gasthaus der Familie Peschka „Zum roten Krebs“, eine Werksschau aus der gemeinsamen Arbeit. Im Rahmen der Vernissage (Einlass ab 19.15 Uhr, Beginn um 20 Uhr) wird auch zur Allerseelenlesung mit Karin Peschka geladen. Zu diesem Anlass hat der Eferdinger Komponist Rudolf Jungwirth Peschkas Text „Sterntaler“ für Tenorhackbrett und Akkordeon vertont. Der Eintritt ist frei, gesammelt wird für das Mobile Hospiz Eferding.
Mehr Infos: http://www.gastzimmer.at/2017/10/13/allerseelenlesung-und-ausstellungseroeffnung/
Die Ausstellung kann von 3. bis 7. November zwischen 9.30 und 11.30 Uhr sowie von 15 bis 18.30 Uhr besichtigt werden. Karin Peschka wird an diesen Tagen selbst anwesend sein. Außerhalb dieser Öffnungszeiten und von 8. bis 12. November auf Anfrage (0681/10491950, kontakt@gastzimmer.at).
Lesung am 11. November
Am 11. November liest Karin Peschka dann im KulturBahnhof Eferding aus ihrem aktuellen Buch „Autolyse Wien. Erzählungen vom Ende“. Die einzelnen Texte handeln vom Überleben in Wien nach einer Katastrophe. Der Fokus liegt auf dem, was sich zwischen den Trümmern noch regt. Direkt nach jener Nacht, aber auch Tage, Wochen und Monate später. Die Stimmungen und Momentaufnahmen erzählen von Misstrauen, Angst und Fatalität, aber auch von Hoffnung, Erinnerung und Neuausrichtung. Im zweiten Teil der Lesung interpretieren Karin Peschka, Rudolf Jungwirth und Michael Hedwig „Die Wilde Jagd“ – textlich, musikalisch und mit Bildprojektionen. Nach ihrer gemeinsamen Arbeit „Verbindungen: Bild – Klang – Text“ (2016) handelt es sich bei dieser Lesung der besonderen Art um eine weitere Uraufführung.


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