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HARTKIRCHEN. Unter dem Motto „Landwirtschaft macht Schule“ bieten Hartkirchner Landwirte den Schülern der Neuen Mittelschule die Möglichkeit direkt in der Natur oder am Bauernhof zu lernen wie Pflanzen gezüchtet werden wie daraus Nahrungsmittel entstehen. „Wir wollen den Kindern und Jugendlichen zeigen, wo unser Essen herkommt. Sie können erleben, wie es ist selber zu pflanzen, zu pflegen, zu ernten und ein Produkt herzustellen.“ erklärt Jungbauernobmann Martin Hofer die Idee hinter seiner Initiative.   Das Besondere am Hartkirchner Projekt ist, dass es auch Alt und Jung verbindet. Die Schüler der ersten Klasse haben in den Hochbeeten des neuen Altenheimes Kräuter, Kopfsalat, Radieschen, Zwiebeln, Kohlrabi und Klettererdbeeren gepflanzt. Aus den angesäten Ringelblumen wird später eine Salbe – ein altbekanntes Hausmittel - hergestellt. Sogar eine Kartoffelpyramide ist bereits im Entstehen. Die SHV-Koordinatorin Franziska Pichler, die den Garten mitkonzipiert hat ist froh über den gelungenen Pflanztag: „Mit den Schülern und den Landwirten können wir genau das verwirklichen, was wir uns immer vorgestellt haben.“   Auch Bauernbundobmann Johann Roithmayr war dabei und fasziniert vom Eifer und dem Interesse der Jugendlichen. Wenn die alten Damen und Herren eingezogen sind, soll dann immer wieder gemeinsam „gegartelt“ werden. Der Garten hat für die Heimbewohner nicht nur praktischen Nutzen, er ist auch ein Ort des Verweilens, des Erinnerns, des Aktivseins und der Begegnung. Auch das können die Kinder erleben. Heimleiterin Maria Hofer und Pflegedienstleiterin Rita Wohlfart freuen sich sehr über die Zusammenarbeit mit der Bauernschaft und der NMS Hartkirchen. Der nächste Gartentag im Altenheim ist Mitte Mai geplant.   Ein Garten für die Sinne und zur Begegnung Der Garten im Alten- und Pflegeheim Hartkirchen wurde so angelegt, dass er für die Bewohnerinnen und Bewohner während des ganzen Jahres Abwechslung bringt. Neben Blumenbeeten und Laubbäumen, gibt es auch ein Obstbaumspalier sowie verschiedene Beerensträucher, die zum Naschen einladen. Der Spazierweg führt an den Hochbeeten vorbei und sowohl die Terrasse wie das Gartenhaus laden zum Verweilen ein, um den wunderbaren Ausblick auf die umliegenden Felder und Dörfer zu genießen. Feierlich eröffnet wird das Altenheim am 19. Juni.

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