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PRAMBACHKIRCHEN. Das Musizieren in Ensembles liegt voll im Trend: Nicht weniger als 14 Ensembles zählte der Wettbewerb „Musik in kleinen Gruppen“ im Kultursaal Prambachkirchen, die sich einer Jury unter der Leitung von Hermann Pumberger, Leiter der Bläserakademie des OÖBV und Bezirkskapellmeister von Grieskirchen, stellten. 

Deep Vibrations Foto: Georg Enzelsberger
  1 / 4   Deep Vibrations Foto: Georg Enzelsberger

Die vier Ensembles mit der jeweils höchsten Punktzahl werden beim Landeswettbewerb am 12. Mai in der LMS Mattighofen vertreten sein:

  • Stufe A: Ladies and Gentleman (LMS Peuerbach / LMS Neumarkt) – 92,00 Punkte
  • Stufe B: Three Hot Chili Peppers (MV Alkoven / MV Schleißheim / Magistratsmusik Wels) – 91,66 Punkte
  • Stufe C: Trio SINN:flute (MV Alkoven / LMS Alkoven) – 91,00 Punkte
  • Stufe D: Deep Vibrations (Militärmusik OÖ) – 94,00 Punkte

Insgesamt waren sieben Holzblasensembles, sechs Blechblasensembles und ein gemischtes Ensemble (offene Kammermusi) am Start. Das Durchschnittsalter der Ensembles lag bei 19,5 Jahren. Das jüngste Ensemble war durchschnittlich 10,7 Jahre jung, das älteste Ensemble durchschnittlich 51 Jahre.

Warum ist Musizieren in Ensembles so wichtig?

-   Ein großer Nutzen davon ist bestimmt durch die Kameradschaft, die innerhalb der Musikvereine gefördert wird bzw. die auch registerübergreifend / altersübergreifend stattfindet. Jung und Alt musiziert gemeinsam, das ist einfach eine tolle Sache!

 -  Willkommene Abwechslung für die Musikanten, aber auch für die Zuhörer – meist ist man den Klag des großen Orchesters gewohnt – doch das Ensemblespielen bietet Instrumenten, die man nicht immer so bewusst wahrnimmt, auch eine große Bühne. Das Muszieren in Ensembles bietet aber auch denjenigen Instrumenten Abwechslung, die meist nur eintönige Stimmen spielen (Begleitinstrumente).

-  Qualität der Kapelle steigern: Man erzielt wesentliche Verbesserungen in Sachen Aufeinander-Hören, Stimmung – vor allem auch, weil einzelne Musikanten auf sich selbst gestellt sind und nicht jemanden zum „Anlehnen“ haben wie im Musikverein.

-  Weiters ist es positiv, dass „ensembleerprobte“ Musikanten auch die musikalische Gestaltung von Feierlichkeiten übernehmen können.


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