Rekordjahr beim Samariterbund Alkoven
ALKOVEN. Das vergangene Jahr war für den Samariterbund Alkoven in vielerlei Hinsicht ein spannendes. Der mit Sicherheit größte Umbruch war die Eingliederung in die Leitstelle des Samariterbundes Oberösterreich in Linz, wo nun alle drei Samariterbund Gruppen (Alkoven, Feldkirchen, Linz), welche in Oberösterreich den Rettungs- und Krankentransport mitübernehmen, vereint sind. Für die Bürger selbst hat sich außer der neuen Nummer für Notrufe und Krankentransporte (0732/2124) aber nichts geändert.

2018 war statistisch gesehen das stärkste Jahr seit der Gründung der Alkovener Gruppe. Die Mitarbeiter im Rettungs- und Krankentransportdienst leisteten rund 66.400 Stunden. Umgerechnet würden diese Stunden einen Personalstand von 35 beruflichen Mitarbeitern mit einer 40 Stunden Woche ohne Urlaube oder Krankenstände ergeben. Insgesamt rückten die Mitarbeiter zu 6.033 Einsätzen, Notfällen und Krankentransporten aus. Die Mitarbeiter von Essen auf Rädern leisteten rund 5.400 Stunden und lieferten in Alkoven 13.024 und in Kirchberg-Thening 3.764 Essensportionen aus.
Fünf hauptberufliche Mitarbeiter
Aufgrund des großen Wachstums, den dadurch wachsenden Aufgaben und der steigenden Nachfrage nach Erste Hilfe Kursen, welche unter der Woche stattfinden, unterstützt seit Anfang September ein neuer beruflicher Mitarbeiter die Gruppe. Mit Notfallsanitäter Stefan Michels aus Linz wurde der fünfte hauptberufliche Mitarbeiter eingestellt.
Einsatz bei Großveranstaltungen
In Zusammenarbeit mit den Gruppen Feldkirchen und Linz wurden auch wieder einige Großveranstaltungen sanitätsdienstlich überwacht. Zur Tradition wurden hier schon das Krone Fest, die Klangwolke sowie AHOI! im Donaupark in Linz. Neben den traditionellen Veranstaltungen waren die Alkovener auch bei den Kürnbergläufen, bei den Upper Austria Ladies, beim Circus Roncalli sowie der Silvestershow vertreten. Natürlich durften Veranstaltungen wie die Ferienpassaktion für die Gemeinden Alkoven, Kirchberg-Thening, Oftering und Wilhering, die Teilnahme an den Adventmärkten in Alkoven, Kirchberg-Thening und Oftering sowie das Punschdorf auf der Dienststelle als Fixpunkte nicht fehlen.
Auch im Bereich der Aus- und Weiterbildung konnten wieder große Fortschritte erzielt werden. Insgesamt wurden 25 Mitarbeiter zum Rettungssanitäter ausgebildet. Zwei Mitarbeiter sind aktuell in der Ausbildung zum Notfallsanitäter, eine Mitarbeiterin wurde zur Notfallsanitäterin mit der Notkompetenz Venenzugang und Infusion ausgebildet.


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