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ASCHACH/DONAU. Fünf Stunden dauerten Suche und Bergung eines 975 kg schweren Schiffsankers aus der Donau in Aschach. Der Kapitän eines Schubverbandes aus Niederösterreich wollte im Bereich des Mischfutterwerkes Garant in Aschach vor Anker gehen. Beim Setzen des Ankers löste sich dieser aus bislang unbekannter Ursache von der Ankerkette und versank in der Donau. Da der rund 6.000 Euro teure Anker eine Gefahr für die Schifffahrt darstellen würde, wurde die Freiwillige Feuerwehr Aschach alarmiert.

Foto: FF Aschach
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Bei der Besichtigung der Einsatzstelle durch Kommandant Andreas Moser und Taucheinsatzleiter Karl Viehböck wurde schnell klar, dass die Bergung des knapp ein Tonnen schweren Ankers, ob der starken Strömung, schlechter Sicht und Entfernung zum Ufer kein Leichtes sein würde. Folglich wurden die Bergungsmaßnahmen in Kooperation mit der Schiffsbesatzung, Schifffahrtspolizei und der Firma Heger (Kranfahrzeug) von der FF Aschach geplant und zwei Tage später in die Tat umgesetzt.

Ein Tauchteam der FF Aschach hatte vorerst den Auftrag den Anker zu lokalisieren und mit einer Signalleine zu kennzeichnen. Dies gelang trotz widrigster Bedingungen nach wenigen Minuten. Mit viel Aufwand gelang es schließlich das Stahlseil einer Seilwinde am Anker zu befestigen. Folglich wurde der Anker Richtung Ufer gezogen und von dort mit dem Kranwagen der Firma Heger aus der Donau geborgen. Nach rund fünf Stunden übernahm der Kapitän des Schubverbandes wieder „das Kommando über seinen Anker“. Er und die Besatzung zeigten sich höchst dankbar und lobten das koordinierte, professionelle und überlegte Vorgehen der FF Aschach an der Donau.


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