Bürgerinitiative „Zukunft.Region.Eferding“ diskutiert Zusammenführung von Eferding, Fraham, Hinzenbach und Pupping
EFERDING/FRAHAM/HINZENBACH/PUPPING. Die Bürgerinitiative „Zukunft.Region.Eferding“ will eine sachliche Diskussion aller Pro- wie auch Contra-Argumente bezüglich einer Zusammenführung von Eferding, Fraham, Hinzenbach und Pupping in Gang zu setzen. Eine erste Info-Veranstaltung findet am Montag, 18. November, statt.

Der Großraum Eferding mit Eferding, Fraham, Hinzenbach und Pupping wird geografisch, gesellschaftlich, wirtschaftlich, kulturell, kirchlich und emotional seit vielen Jahren von einem Großteil der Bevölkerung als Einheit wahrgenommen. In vielen Bereichen sind die Gemeinden bereits untrennbar verbunden, politisch aber steht jede für sich.
Nach Jahrzehnten, in denen immer wieder über die Notwendigkeit einer Gemeindezusammenführung gesprochen wurde, sei es nun Zeit, mit einer über die Gemeindegrenzen agierenden, überparteilichen Initiative von Privatpersonen die Vor- und Nachteile einer vollständigen Zusammenführung der Gemeinden zu erörtern. „Es ist uns wichtig, über dieses Zukunftsthema für unsere Region, abseits von täglichen parteipolitischen oder gemeindebezogenen Interessen sachlich diskutieren zu können“, heißt es auf der Homepage von „Zukunft.Region.Eferding“.
Befragung der betroffenen Gemeindebürger
Gerald Gottsbachner und Alexander Rizy aus Eferding, Hermann Meindl aus Fraham, Johann Götzenberger und Hannes Schweitzer aus Hinzenbach sowie Heinrich Reinthaler aus Pupping haben die Initiative gegründet, mit dem Ziel eine sachliche Diskussion aller Pro- und auch Contraargumente einer Gemeinde-Zusammenführung in Gang zu setzen sowie der Bevölkerung eine umfassende Information durch unabhängige Fachleute anzubieten.
Den Abschluss dieses Prozesses soll eine demokratische Befragung der Wahlberechtigten der besagten vier Gemeinden mit gleichlautender, objektiver Fragestellung bilden. Das Ergebnis einer möglichen Zusammenführung der vier Gemeinden der Zukunftsregion Eferding wäre eine politische Einheit, die mit rund 10.500 Einwohnern und einer Fläche von knapp 48 Quadratkilometern eine bedeutende Rolle im Konzert der oberösterreichischen Gemeinden einnehmen würde.
Über 300 Bürger wünschen sich mehr Information
In einem ersten Schritt haben die Hauptverantwortlichen der Initiative die Bürgermeister der vier Gemeinden in Einzelgesprächen über ihre Ideen und Pläne zum Thema Zusammenführung informiert. Außerdem ist es in den letzten Wochen gelungen, bereits über 300 Bürger aus den Gemeinden Eferding, Fraham, Hinzenbach und Pupping zu gewinnen, die sich eine parteiunabhängige Aufklärung und objektive Informationen wünschen und daher die Initiative unterstützen.
Info-Veranstaltung am 18. November
Um die Bürgerinitiative auf eine breitere Basis zu stellen und vor allem bekannter zu machen, findet am Montag, 18. November, um 19.30 Uhr im Landgasthof Dieplinger, Brandstatt ein Informationsabend mit Impulsreferaten in Sachen Gemeindezusammenführung von namhaften Fachleuten statt. Alle Interessenten sind dazu bei freiem Eintritt herzlich eingeladen.
Weitere Infos findet man unter www.region-eferding.org


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