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SCHARTEN. Der Naturschutzbund zeichnete im „Grand Prix der Biodiversität“ 70 Projekte aus ganz Österreich aus. Mit dabei ist auch das Projekt „Finklhof blüht auf“ aus Scharten. 

Wildobsthecken und Blühstreifen sollen am Finklhof entstehen. (Foto: Privat)
Wildobsthecken und Blühstreifen sollen am Finklhof entstehen. (Foto: Privat)

„Ich wollte schon lange einen Blühstreifen am Ackerrand anlegen“, verrät Maria Parzmayr vom Finklhof. Mit 5.000 Euro Preisgeld, die sie vom Naturschutzbund aus dem Biodiversitätsfonds erhält, soll ein 1.000 Quadratmeter großer Blühstreifen mit Wildblumen entstehen. Die Fläche ist so gelegen, dass sie auch vorbeikommende Spaziergänger und Radfahrer genießen können. Weiters soll am Waldrand eine ebenso große Wildobsthecke entstehen, bei der heimische Obststräucher gepflanzt werden. Mit dem Projekt beginnen will Parzmayr im Frühling. „Wir haben viele Ideen und Projekte und dieses hat genau in die Ausschreibung vom Naturschutzbund gepasst“, erklärt Parzmayr. „Artenvielfalt und Naturschutz sind für mich die Kernideen von Landwirtschaft“, betont sie weiter.

Streuobstbäume

Der Finklhof gehört zu den Betrieben des Naturparks Obst-Hügel-Land. Das Projekt wurde gemeinsam mit Geschäftsführer Rainer Silber geplant. 400 Obstbäume stehen auf zwei Hektar Obstgarten. Seit drei Jahren wird der Hof rekultiviert, damit sollen ökologisch wertvolle Flächen erhalten werden. Als nächstes Projekt soll der Teich am Grundstück revitalisiert werden. „Je mehr naturliebende Menschen zu uns auf den Platz kommen, um Naturverbindung und ‚Leben in der Gemeinschaft‘ zu erfahren, umso größer wird die ‚kritische Masse‘, die gemeinsam in eine grüne Zukunft blickt“, freut sich Parzmayr.


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