ALKOVEN. Der „AT-Alert“ wurde erfolgreich in Alkoven getestet. Mit diesem Bevölkerungswarnsystem können die Menschen mittels Mobilfunktechnologie rasch und effizient informiert werden

„AT-Alert ist sozusagen die mobile Ergänzung des analogen Warn- und Alarmsystem mit rund 8.300 Zivilschutzsirenen in allen Gemeinden Österreichs“, erklärt Zivil- und Katastrophenschutz-Landesrätin Michaela Langer-Weninger.
Gerade in Extremsituationen wie dem vergangenen Hochwasser kann dieses Tool sehr wichtig werden. Denn das Mobiltelefon ist bei vielen immer mit dabei. „Unsere Bürgerinnen und Bürger können so überall, dort wo eine Gefahrensituation besteht, rund um die Uhr schnell erreicht und gewarnt werden“, fügt Langer-Weninger hinzu.
Das vom Innenministerium initiierte „AT-Alert“ wird in Österreich flächendeckend zum Einsatz kommen und gestaffelt in den Bundesländern erprobt. AT-Alert ist als Ergänzung zu den Sirenen zu sehen. Das Tool wird die bewährten Sirenen(signale) nicht ersetzen. Ziel dieses neuen zusätzlichen Warnkanals ist es, im Anlassfall möglichst viele betroffene Menschen direkt übers Mobiltelefon zu erreichen.
Wie funktioniert AT-Alert?
Die auslösenden Stellen wählen in einem computerunterstützten System das betroffene Gebiet aus und erstellen einen Meldungstext. Diese Informationen werden automatisiert an die Mobilfunkbetreiber übermittelt und in den Mobilfunkzellen des betroffenen Gebietes an alle eingebuchten Mobiltelefone ausgesendet. Weitere Infos gibt es unter www.bmi.gv.at/204/at-alert/start.aspx#f60


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