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EFERDING. Immer mehr Plastik, verpackte Lebensmittel und andere Störstoffe landen in den Biotonnen. Die Kompostierer im Bezirk Eferding und der Bezirksabfallverband schlagen deshalb Alarm. Falsch entsorgter Bioabfall erschwert die Kompostierung und verursacht höhere Kosten.

Neben Plastiksackerln landen immer wieder Nägel, Besteck, Gartenwerkzeug oder sogar originalverpackte Lebensmittel im Bioabfall. (Foto: Tips)

Im vergangenen Jahr wurden allein auf der Kompostieranlage Eschlböck in Hinzenbach rund 21 Tonnen beziehungsweise 100 Kubikmeter Störstoffe aus dem Bioabfall ausgesiebt. Neben Plastiksackerln finden sich immer wieder Nägel, Besteck, Gartenwerkzeug oder sogar originalverpackte Lebensmittel im Bioabfall.

Da Kunststoff nicht verrottet, wird die Kompostierung erschwert. Ist der Kompost durch Verunreinigungen nicht mehr verwendbar, muss er als Restabfall entsorgt werden. Das verursacht laut den Kompostieranlagen ein Mehrfaches der üblichen Entsorgungskosten. Diese Kosten tragen letztlich alle Gebührenzahler.

Der Bezirksabfallverband Eferding ruft deshalb zu sorgfältiger Mülltrennung auf. In die Biotonne gehören unter anderem Obst- und Gemüseabfälle, Speisereste ohne Verpackung, Kaffee- und Teefilter sowie Gartenabfälle. Kunststoffe, Glas, Metall, Restabfall und verpackte Lebensmittel haben dort hingegen nichts verloren. Auch bei Biosackerln sollten nur Produkte mit entsprechender Kompostier-Zertifizierung verwendet werden.


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