Landesrat Achleitner in Eferding: „Es war der heißeste Bezirkstag meiner Karriere“
EFERDING/ALKOVEN. Vor dem Hintergrund des Ausbaus der Energieinfrastruktur und der positiven Arbeitsmarktlage besuchte Wirtschafts- und Energie-Landesrat Markus Achleitner (ÖVP) Unternehmen im Bezirk Eferding. Stationen seines Bezirkstags waren die Coil Innovation GmbH in Eferding und die Metallbau Schlenhardt GmbH in Alkoven

„Es war der heißeste Bezirkstag meiner Karriere“, betonte Achleitner angesichts der hohen Temperaturen. Er hob die Bedeutung regionaler Unternehmen hervor, die international erfolgreich sind und gleichzeitig Arbeits- sowie Ausbildungsplätze schaffen.
Ein weiterer Schwerpunkt seines Besuchs waren Gespräche mit den Verantwortlichen der Betriebe. „Die Gespräche mit den Verantwortlichen und den Unternehmern vor Ort sind mir immer ein besonderes Anliegen, denn so bekommt man einen unmittelbaren Einblick in die Herausforderungen und Anliegen des Wirtschaftsstandorts“, sagte Achleitner.
35 Millionen Euro investiert
Die 2004 gegründete Coil Innovation GmbH entwickelt und produziert in Eferding trockenisolierte Luftdrosselspulen für die elektrische Energietechnik. Die Produkte werden vollständig am Standort entwickelt, gefertigt und geprüft sowie in mehr als 90 Länder geliefert. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 200 Mitarbeiter. In diesem Jahr wurde in Eferding eine neue Produktions- und Prüfanlage mit einem Investitionsvolumen von rund 35 Millionen Euro in Betrieb genommen. Das Unternehmen zählt weltweit zu den fünf führenden Betrieben seiner Branche.
Die Metallbau Schlenhardt GmbH in Alkoven entwickelte sich seit ihrer Gründung in den 1970er-Jahren schrittweise weiter. Durch den Ausbau des Betriebsstandorts im Jahr 2004 wurde die Betriebsfläche mehr als verdoppelt. Dadurch entstanden zusätzliche Lager- und Fertigungsflächen sowie bessere Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten.
Geringe Arbeitslosenquote
Auch die Arbeitsmarktsituation war Thema des Bezirksbesuchs. „Im Bezirk Eferding liegt die Arbeitslosenquote mit drei Prozent deutlich unter dem oberösterreichischen Durchschnitt. Das bedeutet nahezu Vollbeschäftigung“, sagte Achleitner.
Außerdem verwies er auf das Standortprogramm „upperWORK“. Gemeinsam mit dem Arbeitsmarktservice Oberösterreich und dem Sozialministeriumservice Oberösterreich stehen dafür in diesem Jahr knapp 392 Millionen Euro für Beschäftigungsprogramme zur Verfügung.
ÖVP-Bezirksparteiobfrau Astrid Zehetmair betonte die Willkommenskultur der Eferdinger Gemeinden gegenüber Unternehmen. Als wichtige Standortvorteile nannte sie eine funktionierende Infrastruktur, eine gute Erreichbarkeit, leistungsfähige Transportwege sowie das Engagement der Betriebe in der Lehrlingsausbildung.








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