Elias Dobler aus Alkoven gegen Diskriminierung im Schulalltag
ALKOVEN. Unter dem Motto „Gemeinsam verschieden“ starten die JUNOS Schüler eine Kampagne für mehr Freiheit, Chancengerechtigkeit und ein respektvolles Miteinander an Österreichs Schulen. In Oberösterreich wird die Kampagne von Landeskoordinator Elias Dobler aus Alkoven getragen.

Der 16-Jährige wird mit Beginn des Schuljahres 2026/27 stellvertretender Landesschulsprecher Oberösterreichs. Im Mittelpunkt der Kampagne steht eine einfache Überzeugung: Schüler sind verschieden – in ihren Stärken, Interessen, Lebensrealitäten und Persönlichkeiten. Schule müsse jungen Menschen den Raum geben, diese Unterschiede zu leben und ihre individuellen Stärken zu entfalten, anstatt alle in dasselbe Schema zu pressen.
Freie und inklusive Schule
„Freiheit heißt auch, verschieden sein zu dürfen. Eine freie und inklusive Schule erkennt unterschiedliche Stärken an und gibt jedem jungen Menschen die Chance, sie zu entfalten. Niemand darf aufgrund seiner Unterschiede ausgeschlossen oder benachteiligt werden. Denn eine starke Gemeinschaft entsteht nicht dadurch, dass alle gleich sind, sondern dadurch, dass wir unsere Verschiedenheit als Stärke begreifen“, sagt Dobler.
Mit „Gemeinsam verschieden“ wollen die JUNOS Schüler gleichzeitig gegen Diskriminierung und Ausgrenzung im Schulalltag auftreten.
Für Dobler ist das auch eine Frage des Freiheitsverständnisses von Schule: „Wir wollen keine Schule, die vorgibt, wie junge Menschen sein sollen. Wir wollen eine Schule, die ihnen ermöglicht, herauszufinden, wer sie sein wollen.“








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