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EFERDING/GRIESKIRCHEN. Am 1. Jänner 2014 ist im Bezirk Eferding und im nördlichen Teil des Bezirkes Grieskirchen der ursprüngliche Nachtdienst der Hausärzte durch den Hausärztlicher Notdienst (HÄND) abgelöst worden. Anfänglich noch als Experiment durchgeführt, hat sich der HÄND inzwischen als vollwertige Versorgung für die Bevölkerung erwiesen.
 

  1 / 2   Dr. Peter Nöhammer Er ist sich sicher, dass dieses System in Zukunft die einzige und auch beste Möglichkeit sein wird, die Versorgung der Patienten in der Nacht und am Wochenende sicherzustellen. Foto: NeuAug

Pro Jahr werden ca. 3000 Visiten gefahren und dabei ca. 50.000 Kilometer zurückgelegt.

Die Hausärzte stemmen dieses Projekt jedoch nicht alleine, sondern mit Unterstützung des Roten Kreuzes. Von dieser Organisation werden der Sanitäter sowie das Fahrzeug gestellt. Exakt 111.111 Kilometer wurden seit Beginn zurückgelegt, außerdem wird der „Ärztenotruf 141“ von den Leitstellen des Roten Kreuzes abgewickelt.

Stationiert ist das Fahrzeug im Altenheim Waizenkirchen, wo auch Arzt und Sanitäter in der Nacht und an den Wochenenden ihren Dienst versehen. Ein weiteres Fahrzeug steht in Grieskirchen im Einsatz, womit der gesamte Bezirk abgedeckt ist.

Das „Experiment HÄND“ hat sich als derartig erfolgreich erwiesen, dass es inzwischen in fast ganz Oberösterreich flächendeckend durchgeführt wird.


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