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SCHARTEN. Menschen sagen so Dinge wie „Sie sind im Burnout“, oder „Sie sind ins Burnout gefallen“. Doch wo ist das? Wie kommen sie wieder zurück? Und wie kann ich auch dort hin? Im Vortragskabarett „Ich bin dann mal im Burnout?!“ zerlegt Robert Brandstetter, Arbeitspsychologe und Experte in Sachen psychischer Erkrankungen, die Begriffe Burnout und Stress auf humorvolle Weise. „Einer meiner Lieblingssprüche eines Unternehmers war: Bei uns gibt es keine psychischen Belastungen, bei uns arbeiten lauter Männer,“ erzählt Brandstetter aus seinem Arbeitsalltag.

Robert Brandstetter, Arbeitspsychologe und Experte in Sachen psychischer Erkrankungen

Wieso bekommen Alleinerzieherinnen kein Burnout, aber 75 Prozent der Arbeitnehmer sind burnoutgefährdet? Was machen die Alleinerzieherinnen falsch? Und ist das nicht diskriminierend? Des weiteren erfahren die Zuhörer, dass Arbeit nicht per se krank macht, sondern gesund ist, Stress nicht zu Burnout führt, sondern normal ist und dass es leider keine Impfung zum Schutz vor Burnout gibt.

In dem Vortrag werden die psychische Gesundheit sowohl am Arbeitsplatz als auch im Privaten und ihre Faktoren behandelt. Es geht vor allem um Aufklärung und Sensibilisierung und den Unterschied von Burnout oder Nicht-Burnout. „Ich möchte mit diesem Vortrag die Menschen für das Thema psychische Erkrankungen sensibilisieren, denn diese gibt es tatsächlich und sie werden mehr. Aber mit diesen Pauschalverurteilungen gehört aufgeräumt und die Begriffe dürfen nicht immer falsch und inflationär verwendet werden“, erklärt Robert Brandstetter.

Vortrag in Scharten

Dass nicht überall Burnout drin ist, wo Burnout draufsteht, erfahren die Besucher am Samstag, 8. April, um 19 Uhr in der Kirschblütenhalle in Scharten.

Vorverkaufskarten (10 Euro) gibt es bei den OÖVP Gemeinderäten und können per Mail an dahoaminscharten@gmail.com bestellt werden. AK: 12 Euro


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