HINZENBACH. In Seefeld fanden die OPA-Spiele statt. An dieser Meisterschaft nahmen jeweils die besten Athletender Jahrgänge 1998 und jünger aus den OPA-Mitgliedsländern Deutschland, Frankreich, Italien, Österreich, Slowenien und der Schweiz teil. In Seefeld herrschte warmes und teilweise windiges Wetter. Jedoch konnten die Wettkämpfe dank der Spurkühlung und der sehr gut präparierten Schanze problemlos durchgeführt werden. Michael Falkensteiner (UVB Hinzenbach) war der erfolgreichste Teilnehmer. Der 15-jährige konnte seine guten Trainingsleistungen der letzten Wochen im Einzelwettkampf sehr gut umsetzen und wurde mit dem zweiten Platz belohnt. Gekrönt wurden die OPA Games im Teambewerb der Herren, wo Falkensteiner gemeinsam mit Max Schmalnauer (NTS Salzkammergut) und zwei Springern aus Tirol, den Sieg für Österreich holte. Mit EYOF- und OPA-Edelmetall lief es für Michael Falkensteiner bisher glänzend und er darf sich über seine beste Saison freuen. Bei den Mädchen war der LSVOÖ mit Katharina Ellmauer (NTS Salzkammergut) im Spitzenfeld vertreten. Die 14-jährige, die letzten Herbst eine sehr lange Verletzungspause aufgrund eines Schlüsselbeinbruchs hatte, belohnte sich mit Rang fünf im Einzelbewerb und Rang drei im Team der Mädchen. Auch Vereinskollegin Sophie Mair lieferte konstante Sprünge ab und landete auf Rang 13 im Einzelwettkampf. Für Mair war alleine die Teilnahme an den OPA Games bereits ein wahres Erfolgserlebnis, da sie drei Wochen lang, aufgrund einer Lungenentzündung, nicht trainieren konnte. Auch Fabian Hinterberger (UVB Hinzenbach), Aushängeschild in der Nordischen Kombination, zeigte sowohl auf der Schanze als auch auf der Loipe eine sehr starke Leistung. Fabian erreichte im Einzel Rang fünf. „Leider ging das Langlaufrennen nur über vier Kilometer. Auf seiner gewohnten Lieblingsdistanz von sechs Kilometern wäre vielleicht sogar noch der eine oder andere Platz Richtung Medaille drinnen gewesen, aber Fabian ist auf alle Fälle auf einem sehr guten Weg. Ich bin mit den Leistungen unserer jungen Truppe absolut zufrieden. Die sehr gute Nachwuchsarbeit zeigt Erfolg“, freute sich Landestrainer Marco Moharitsch.
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