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Die Skispringerinnen Pinkelnig und Kreuzer siegten in Hinzenbach

Katharina Bocksleitner, 13.02.2023 12:21

HINZENBACH. Mit zweimal Gold und einmal Silber war das Weltcupwochenende in Hinzenbach sehr erfolgreich für Österreich. Eva Pinkelnig und Chiara Kreuzer erreichten zum zehnjährigen Jubiläum des Viessmann FIS Ski Jumping World Cups Women drei Stockerlplätze.

Eva Pinkelnig, Chiara Kreuzer und Nozomi Maruyama auf dem Podest (Foto: UVB Hinzenbach/Dietmaier)
  1 / 2   Eva Pinkelnig, Chiara Kreuzer und Nozomi Maruyama auf dem Podest (Foto: UVB Hinzenbach/Dietmaier)

Eva Pinkelnig sprang am Freitag zu Gold. Den Sieg im zweiten Bewerb holte Chiara Kreuzer vor Pinkelnig und Nozomi Maruyama.

Qualifikation mit Zwischenfall

Schon der Auftakt am Freitagnachmittag war vielversprechend. Alle Österreicherinnen schafften die Qualifikation Eva Pinkelnig und Chiara Kreuzer weckten als Führende große Hoffnungen für den Hauptbewerb. Für einen kurzen Schreckmoment sorgte am Ende der Qualifikation ein Zwischenfall mit der Spurfräse, die aus der Verankerung riss und die Schanze hinunterrutschte. Zum Glück kam niemand zu Schaden.

Pinkelnig siegte am Freitag

Nach zwei Durchgängen stand am Ende die Weltcupführende Eva Pinkelnig, gefolgt von den beiden Sloweninnen Ema Klinec und Nika Prevzganz, oben am Siegerpodest. Chiara Kreuzer fiel im Finale auf den sechsten Platz zurück, Lokalmatadorin Jacqueline Seifriedsberger freute sich über Rang 13. Die Junioren-WM-Dritte Julia Mühlbacher war im Probedurchgang 9. und im Endklassement 20. Hannah Wiegele belegte Platz 28, Katharina Ellmauer Rang 38.

Erfolgreiche Qualifikation am Samstag

Nur 16 Stunden später waren die Skisprung-Damen schon wieder in der Anlaufspur. Eva Pinkelnig gewann die Qualifikation, zweitbeste Österreicherin war Jacqueline Seifriedsberger als 9. Auch die zweite Oberösterreicherin Julia Mühlbacher wurde 14. Chiara Kreuzer begann den Bewerb als 20. in der Qualifikation.

Kreuzer holte Gold

Wie am Vortag auch sahen dann rund 1.200 Besucher ein spannendes Weltcupspringen in der Energie AG Arena Hinzenbach, bei dem die ersten vier am Ende auf 0,9 Punkten beisammen waren. Angefeuert von Vizekanzler Sportminister Werner Kogler, Ex-Nationalteamspringer Markus Schiffner, dem sportlichen Direktor der Nordischen Mario Stecher und dem Olympiasieger von 1992 Ernst Vettori sprang Eva Pinkelnig im Finaldurchgang von Rang 5 noch auf Platz 2 vor. Chiara Kreuzer konnte sich noch von Silber auf Gold steigern und holte damit ihren ersten Saisonsieg und ihren dritten Einzelerfolg in Hinzenbach. Rang 3 ging an die Japanerin Nozomi Maruyama. Jacqui Seifriedsberger (14.), Julia Mühlbacher (21.) und Hannah Wiegele (31.) sorgten mit ihren Leistungen für ein erfolgreiches Wochenende für den ÖSV.

Organisationskomitee-Präsident Bernhard Zauner ist zufrieden

„Schade, dass wir bei unserem zehnjährigen Jubiläum nicht größer feiern konnten mit Zeltfest, Startnummernübergabe und Springervorstellung, aber die Startzeiten waren sehr ungünstig und wir werden das sicher nächstes Jahr nachholen. Abgesehen davon war es trotz des Zwischenfalls mit der Fräse ein rundherum zufriedenstellendes, tolles sportliches Ereignis, ein unfallfreier, richtig spannender Wettkampf mit wirklich tollen Ergebnissen für den ÖSV. Mit den sportlichen Höchstleistungen können wir sehr zufrieden sein und die Wertschätzung, die uns Vizekanzler Werner Kogler und ÖSV-Präsidentin Roswitha Stadlober mit ihrem Besuch entgegenbringen, ist für unsere Helfer eine große Anerkennung und Motivation, dass wir das weiterhin perfekt organisieren. Vielen Dank auch noch allen österreichischen Skispringerinnen für ihre tolle sportliche Leistung in Hinzenbach.“, sagt Bernhard Zauner.


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