EFERDING/GRIESKIRCHEN. Altenbetreuung, Behindertenhilfe sowie Kinder- und Jugendhilfe stellen das Rückgrat der sozialen Dienstleistungen des Landes dar. Mehr als 20.000 Menschen arbeiten in diesen Bereichen tagtäglich für Klienten und Hilfsbedürftige. Diese Arbeit sichert die Lebensqualität der Betroffenen, unterstützt die Familien der Angehörigen und gibt allen Oberösterreichern Sicherheit, dass sie im Falle des Falles auch die nötige Hilfe erhalten.

Um die Wichtigkeit des Sozialbereichs zu betonen, startete der SPÖ-Landtagsklub eine Kampagne unter dem Titel „Schieben wir unsere Soziale Verantwortung nicht auf die lange Bank!“.
So sei der Bedarf nach zusätzlichen Leistungen im Sozialbereich steigend. Vor allem die Warteliste bei den Leistungen der Behindertenhilfe sei lang. Laut Zahlen vom 31. Dezember 2014 warten in Oberösterreich etwa 3498 Menschen auf betreute Wohnplätze, 215 davon in Grieskirchen und Eferding; 2272 Menschen warten auf betreute Arbeitsplätze beziehungsweise fähigkeitsorientierte Aktivität, 179 davon in Grieskirchen und Eferding; 1720 zusätzliche Menschen brauchen mobile Hilfe und Betreuung, 80 davon in Grieskirchen und Eferding. Mit dem Chancengleichheitsgesetz hat Oberösterreich den gemeinsamen Weg zum selbstbestimmten Leben für Menschen mit Beeinträchtigungen beschritten. Nun gehe es darum, diesen Weg entschlossen weiter zu gehen.
Auch im Bereich der Altenbetreuung nehmen die Herausforderungen zu. Liegt die Zahl der Pflegebedürftigen in Grieskirchen und Eferding heuer bei 5830, so sind es 2035 bereits 8200. Wer heute in eine Senioreneinrichtung geht, der könne mit Recht stolz auf den erreichten Qualitätsstandard sein. Diese Qualität gelte es trotz steigender Anforderungen durch eine älter werdende Gesellschaft im bestehenden Ausmaß zu sichern.


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