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Zusammen stark am Strom - gemeinsamer Tourismusverband entlang der Donau geplant

Sabrina Lang, 07.04.2017 14:11

BEZIRK EFERDING/GRIESKIRCHEN. Die Donau trennt geografisch das Mühlviertel vom Rest Oberösterreichs und sie verbindet als symbolische Schlagader die Menschen miteinander. Das Verbindende soll nun auch in Sachen Tourismus vor das Trennende gestellt werden. Der Ruf nach einem mehrgemeindigen Tourismusverband „Donau Oberösterreich“ wird immer lauter.

Tourismusverbände Zusammen stark am Strom - gemeinsamer Tourismusverband entlang der Donau geplant Ein gemeinsamer Tourismusverband soll die Donauregion noch mehr stärken. Foto: OÖ Tourismus/Steininger

Motiviert zur Zusammenarbeit in einem gemeinsamen Verband zeigen sich die Tourismusverbände aus Natternbach und Haibach ob der Donau: „Unser Ziel ist es, uns in Richtung Donau zu orientieren. Wir sehen eine Zusammenarbeit absolut positiv und erhoffen uns durch die Bündelung der Aktivitäten einen Mehrwert. „Uns war klar, dass sich für uns als eingemeindiger Tourismusverband etwas ändern wird“, erklärt Siegfried Sageder, Tourismusobmann aus Natternbach. Eva Gugler vom Tourismusverband Haibach sieht vor allem positiv, dass durch einen Zusammenschluss mehr Werbebudget vorhanden sein wird. Davon könnten vor allem die kleinen Tourismusverbände profitieren und auch davon wenn sich die richtigen Verbände, bei denen es Sinn macht, zusammenschließen. „Wesentlich wird auch sein, dass sich die Donauregion öffnet und nicht nur Aktionen direkt am Strom anbietet. Für unsere Gemeinde ist Natur ein großes Thema, damit harmoniert die Donau sehr gut, das kann man als Werbeträger gut nutzen. Für die Zukunft muss nur sichergestellt sein, dass die Ehrenamtlichkeit nicht verloren geht und dass Gelder auch wieder an die Gemeinden zur Erhaltung der touristischen Infrastruktur zurückfließen“, so Sageder. Laut Friedrich Bernhofer, dem Vorsitzender der Werbegemeinschaft Donau Oberösterreich, soll es ab Ende April eine Befragung der Tourismusverbände entlang der Donau geben. „Es ändert aber nichts an der Tatsache, dass uns schon jetzt viele Verbände ersuchen, eine solche Gründung vorzunehmen und vorzubereiten. Wir glauben doch dass die Mehrheit der Verbände da mit an Bord sein wird“, erklärt Bernhofer.


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