WKO Obmann Michael Pecherstorfer: Auch Bezirk Eferding würde unter Blockabfertigung in Linz leiden
EFERDING. Nicht nur die Unternehmen und Arbeitnehmer in Linz würden laut WKO Bezirksstellenobmann Michael Pechertorfer unter der angedachten Blockabfertigung in Linz leiden, sondern auch die Regionen, die sich in besonders großer Abhängigkeit vom Großraum Linz befinden. Dazu gehört auch der Bezirk Eferding.

„Unser Bezirk hat eine Auspendlerquote von 60 Prozent bei den Frauen und 68 Prozent bei den Männern“, sagt WKO-Bezirksstellenobmann Michael Pecherstorfer. „Ein großer Teil davon verdient in Linz sein Geld, gibt dort Geld aus und trägt zum Steuereinkommen der Stadt bei. Mit gutem Recht können die Menschen von der Politik verlangen, dass sie ihren Arbeitsplätz ohne Fahrverbote erreichen können“, ärgert sich Pecherstorfer, dass den Bedürfnissen der Menschen außerhalb von Linz zu wenig Beachtung geschenkt wird. „Linz hat mehr Arbeitsplätze als Einwohner. Wenn das Einpendeln behindert wird, darf sich Linz auch nicht wurden, wenn sich die Menschen woanders Arbeit suchen.“
Auch die Wirtschaft wäre von Fahrverboten massiv betroffen. „Viele Eferdinger Unternehmen liefern nach Linz oder von Linz nach Eferding bzw. haben Montage- und Arbeitsaufträge in Linz, die dadurch massiv behindert würden“, so Pecherstorfer. „Verbote und Sperren haben noch nie etwas gebracht. Freie Wege und offene Grenzen haben immer Wirtschaft und Wohlstand beflügelt, Schranken und Verbote behindern die Wirtschaft und damit das Wachstum. Wir brauchen kreativere Lösungen als Fahrverbote.“


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