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EFERDING/GRIESKIRCHEN. Mit einem neuen Besucher­rekord von knapp 56.000 Besuchern in Oö. erwies sich auch die achte Lange Nacht der Forschung als Publikumsmagnet. Standorte fanden sich im Bezirk Grieskirchen wie auch erstmals in Schloss Starhemberg in Eferding wieder.

  1 / 21   Beste Stimmung bei der Langen Nacht der Forschung in Eferding (v. l.): Peter Buchroithner, GF Wilfried Enzenhofer (Upper Austrian Research GmbH), LH-Stv. Michael Strugl und Campus-Vorsitz. Georg Starhemberg Foto: Heindl

„Insgesamt 55.850 Besucher wurden an den 92 Standorten mit 657 Forschungsstationen von rund 160 Ausstellern in 11 Regionen gezählt. Damit haben wir unser Ziel, Oberösterreichs Forschungsleistungen vor den Vorhang zu holen und unsere Kinder und Jugendlichen für Technik und Forschung zu begeistern, auf alle Fälle erreicht“, zeigte sich Forschungs- und Wirtschaftsreferent LH-Stv. Michael Strugl erfreut.

Premiere in der Region Eferding

Erstmals mit dabei war die Region Eferding, die sich im Schloss Starhemberg präsentierte und von Strugl persönlich eröffnet wurde. Der Campus Eferding mit seinem Vorsitzenden und Hausherrn Georg Starhemberg hatte unter dem Motto „Es sind die Menschen, die erneuern“ viele namhafte Persönlichkeiten aus der Forschung in die Regionen eingeladen, um über ihre Arbeit, Erfahrungen und Erfolge zu berichten. Sogar Besuch aus Kalifornien war anwesend. Der Eferdinger Peter Buchroithner hat mit zwei weiteren Oberösterreichern die App Swell gegründet. Die User von Swell helfen sich täglich dabei, in ihrem Alltag bessere Entscheidungen zu treffen. Das Start-up ist inzwischen Partner von Facebook und nach Santa Monica übersiedelt.

„Oberösterreich ist im Wettbewerb der Wirtschaftsstandorte auf das Hirnschmalz seiner Menschen als wichtigste Ressource angewiesen. Wir brauchen bereits jetzt 7.000 Menschen mehr mit einer technischen Ausbildung. Daher ist es umso wichtiger, unsere Kinder und Jugendlichen für technische Berufe zu interessieren. Die Lange Nacht der Forschung bietet eine ideale Gelegenheit, Technik hautnah zu erleben und zu sehen, wie spannend Forschung ist“, unterstrich LH-Stv. Strugl im Rahmen seiner Begrüßungsworte.

„Rund 2.000 Forscherinnen und Forscher aus ganz Oberösterreich haben viel Energie investiert, um ihre komplexen Themen verständlich aufzubereiten und spannend zu präsentieren. Dieses Engagement trägt wesentlich dazu bei, den potenziellen Forschungs-Nachwuchs zu erreichen und für neue Technologien zu begeistern. Das Team der Upper Austrian Research GmbH hat mit seiner professionellen Koordination einen wichtigen Beitrag zum Erfolg der Langen Nacht der Forschung 2018 beigetragen“, bedankte sich LH-Stv. Strugl bei allen beteiligten Akteuren.

Hotspots in der JKU und der FH OÖ

Die Lange Nacht der Forschung machte insbesondere auch deutlich, dass die Digitalisierung nicht nur in der Industrie angekommen ist, sondern immer mehr in unseren Alltag eindringt und diesen erleichtert. Umso größer war das Interesse der Menschen, sich an diesem Abend mit solchen Zukunftsthemen zu befassen und sich mit den Forscherinnen und Forschern intensiv auszutauschen.

Als Hotspots bei der Langen Nacht der Forschung konnten die Johannes Kepler Universität (JKU) und die Fachhochschule Oberösterreich (FH OÖ) einen enormen Besucheransturm verzeichnen: „Es war eine Nacht der Begegnungen, bei der die gesamte Bandbreite der umfangreichen Leistungen unserer Forscherinnen und Forscher vor den Vorhang geholt wurde“, berichtete JKU-Rektor Univ-Prof. Dr. Meinhard Lukas. „Jung und Alt lernten unsere Universität und ihre Forschungsgebiete kennen, konnten experimentieren und sich so vom Erfindergeist anstecken lassen.“

„Als Österreichs forschungsstärkste Fachhochschule war die FH Oberösterreich mit mehr als 40 Stationen an den Standorten in Linz, Steyr und Wels sowie im Softwarepark Hagenberg bei der Langen Nacht der Forschung mit dabei. Die Besucher/innen konnten spannende Projekte wie interaktive Games, fühlende Prothesen, Augmented-Reality-Brillen oder intelligente Roboter bestaunen und selbst ausprobieren“, fasste Dr. Gerald Reisinger, Geschäftsführer der FH OÖ, das abwechslungsreiche Programm zusammen.

„Als Forschungsleitgesellschaft und Koordinator der Langen Nacht der Forschung in Oberösterreich freuen wir uns für alle Aussteller über die wieder stark angestiegene Besucheranzahl und die große Neugierde des Publikums. Damit standen Oberösterreichs Forscherinnen und Forscher im Rampenlicht der Aufmerksamkeit. Auch an den Forschungsstationen des UAR Innovation Network war das Interesse der Besucher/innen enorm“, unterstrich auch DI Dr. Wilfried Enzenhofer, Geschäftsführer der Upper Austrian Research GmbH.


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