Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt
tips.at als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen

AGRANA startete Verarbeitungskampagnen in österreichischen Stärkewerken

Nora Heindl, 07.09.2018 13:45

ASCHACH/GMÜND/PISCHELSDORF. Die AGRANA-Stärkekampagnen in den drei österreichischen Stärkefabriken sind voll angelaufen. Bereits Mitte August wurde im AGRANA-Werk Gmünd (NÖ) mit der Stärkekartoffelübernahme und in den beiden AGRANA-Standorten in Aschach/Donau (OÖ) sowie in Pischelsdorf (NÖ) mit der Nassmais-Übernahme bzw. der Weiterverarbeitung begonnen. Im Werk Gmünd startete diese Woche auch die Bio-Stärkekampagne.  

Foto: AGRANA
  1 / 3   Foto: AGRANA

Die Anlage in Gmünd im Waldviertel und Österreichs einzige Kartoffelstärkefabrik ist der wichtigste Rohstoffabnehmer für rund 1.350 Kartoffelbauern. Aktuell baut AGRANA die Kapazität in der Kartoffelstärkefabrik aus und wird während der heurigen Kampagne die tägliche Verarbeitung von 1.600 auf 2.000 Tonnen erhöhen. Weiters startet im Oktober der Betrieb einer neuen Anlage, in der Kartoffelpülpe zu einem kalorienarmen Lebensmittel mit hoher Wasserbindung und Ballaststoffeigenschaft umgewandelt wird. Mit der Veredelung dieses bisher in der Verarbeitung ungenutzten Nebenprodukts werden 100 Prozent des wertvollen Kartoffelrohstoffes verwertet. Insgesamt investierte AGRANA in Gmünd rund 40 Mio. Euro in höhere Produktionskapazitäten und mehr Veredelungstiefe.

Aufgrund der trockenen Witterung im August wurden die zu Sommerbeginn sehr guten Ernteerwartungen gesenkt, dennoch rechnet AGRANA mit einer Kartoffelliefermenge leicht über Vorjahr. Der durchschnittliche Stärkegehalt der angelieferten Kartoffeln ist mit 19,6 % deutlich höher als 2017 (Vorjahr: 18,1 %). Die Stärkekartoffelkampagne wird in der 2. Jänner-Hälfte abgeschlossen werden.

Mais

Die Verarbeitung von erntefrischem Nassmais in den Werken Aschach/Donau (NÖ) und Pischelsdorf (NÖ) wurde am 16. August aufgenommen und wird voraussichtlich bis November dauern. In dieser Zeit wird mit einer Verarbeitungsmenge von je rund 100.000 Tonnen in Aschach und Pischelsdorf gerechnet. Danach wird wieder auf Trockenmais als Rohstoff zurückgegriffen. Trotz der Trockenheit werden für die Maisernte 2018 durchschnittliche Erträge erwartet. Charakteristisch für die heurige Maisernte sind trockenheitsbedingt die geringen Feuchtigkeitsgehalte und die weitgehende Abreifung bereits Anfang September.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden


Weitere Beiträge

Nachfolge für Blumen Ingrid in Eferding gesucht

Nachfolge für Blumen Ingrid in Eferding gesucht

EFERDING. Seit 23 Jahren führt Meisterfloristin Christine Grabner das Blumengeschäft Blumen Ingrid in der Schmiedstraße 25 in Eferding. Nun ...

Tips - total regionalPichler Elisa
Ausstellerrekord beim 13. Eferdinger Karrieretag

Ausstellerrekord beim 13. Eferdinger Karrieretag

EFERDING. Der 13. Eferdinger Karrieretag verzeichnete einen neuen Ausstellerrekord. Besucher informierten sich über Ausbildungswege und berufliche ...

Tips - total regionalPichler Elisa
Manuel Kroiss neuer Vizebürgermeister in Sankt Marienkirchen/Polsenz

Manuel Kroiss neuer Vizebürgermeister in Sankt Marienkirchen/Polsenz

SANKT MARIENKIRCHEN AN DER POLSENZ. Manuel Kroiss (ÖVP) übernimmt in Sankt Marienkirchen an der Polsenz das Amt des Vizebürgermeisters von ...

Tips - total regionalMichaela Aichinger
Betriebsbesichtigung bei Schuhmann in Alkoven

Betriebsbesichtigung bei Schuhmann in Alkoven

ALKOVEN. Die Junge Wirtschaft lädt am Donnerstag, 10. September, 18.30 Uhr zur Betriebsbesichtigung bei der Schuhmann Stahl- und Metallbau GmbH ...

Tips - total regionalKatharina Bocksleitner
Hitze setzt Bächen und Flüssen in den Bezirken Eferding und Grieskirchen zu

Hitze setzt Bächen und Flüssen in den Bezirken Eferding und Grieskirchen zu

EFERDING/GRIESKIRCHEN. Die anhaltende Hitze lässt auch die Wassertemperaturen in den Flüssen und Bächen der Region deutlich ansteigen. Umwelt- ...

Tips - total regionalKatharina Bocksleitner
Dürre setzt Biohof Bernauer in Prambachkirchen zu

Dürre setzt Biohof Bernauer in Prambachkirchen zu

PRAMBACHKIRCHEN. Braune Wiesen, fehlendes Futter und Probleme beim Kartoffelanbau: Die anhaltende Hitze und Trockenheit stellen auch den Biohof ...

Tips - total regionalKatharina Bocksleitner
Weitere Beiträge