Kampfansage gegen unnötigen Plastikmüll
SCHARTEN/ST. MARIENKIRCHEN. LAbg. Jürgen Höckner und Bezirksabfallverbandsobmann Harald Grubmair begrüßen die Initiative der Bundesregierung gegen Plastikmüll. Der „Plastikgipfel“ brachte Lösungen und konkrete Maßnahmen zur Umsetzung des Plastiksackerlverbotes ab 2020 sowie weitere Schritte gegen Kunststoffmüll.

„Bereits im Frühjahr 2017 haben wir als oö. Landtag eine Reduktion von Plastiksackerl gefordert. Alternativen für Kunststofftragetaschen sowie mehr Bewusstseinsbildung sind unser Zugang“, so Landtagsabgeordneter und Bürgermeister von Scharten, Jürgen Höckner.
Achtlos weggeworfene Verpackungsmaterialien stellen ein Problem für die Landwirtschaft dar. Durchs Mähen zerkleinerte Verpackungsteile, die sich im Grasfutter wiederfinden, können beispielsweise massive Schäden beim Weidevieh auslösen. Weiters verursacht der weggeworfene Abfall auch Kosten! „Weggeworfene Plastikflaschen, Dosen und andere Verpackungen am Straßenrand kosten Geld. Alleine in Oberösterreich betragen die Reinigungskosten mehr als drei Millionen Euro pro Jahr“, ergänzt Bezirksabfallverbandsobmann Harald Grubmair, Bürgermeister von St. Marienkirchen.
Die OÖVP setze sich deshalb für folgende konkrete Maßnahmen ein: eine stärkere Förderung von Mehrwegverpackungen, eine Prüfung einer österreichweiten Pfandlösung für weitere Getränkeverpackungen beziehungsweise eine Forcierung der Kooperation mit Handel, Gastronomie und Herstellern zur Reduktion von Einweggebinden. Diese Maßnahmen würden demnächst im Ausschuss beziehungsweise Landtag behandelt werden.
Weiters sei auch zu überdenken, ob Zeitschriften und Magazine, die in dünnen Plastikfolien im Briefkasten landen – ohne, dass sich daraus ein konkreter Mehrwert erschließt – künftig verschwinden.


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