Mario Hermüller führt Team ÖAAB-FCG im Bezirk Eferding an
EFERDING. Von 19. März bis 1. April finden in Oberösterreich Arbeiterkammerwahlen statt. Der OÖVP-Arbeitnehmerbund ÖAAB und die Fraktion Christlicher Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter (FCG) werden bei dieser Wahl als „TEAM ÖAAB-FCG“ als Liste zwei am Stimmzettel zu finden sein. Als Spitzenkandidatin geht Cornelia Pöttinger ins Rennen. Im Bezirk Eferding wird die Liste von AK-Rat Mario Hermüller angeführt.

Ziel des Team ÖAAB-FCG ist es, den aktuellen Mandatsstand in der Arbeiterkammer auszubauen und weiterhin starke zweite Kraft in der Arbeiterkammer zu sein. Im Moment besetzen die ÖAAB-FCG-Arbeiterkammerräte 19 der 110 Mandate in der AK-Vollversammlung. „Damit möchten wir den gemeinsamen Weg als motivierter Ideengeber und als Kontrollinstanz der Mehrheitsfraktion in der Arbeiterkammer auch in Zukunft fortsetzen“, so Spitzenkandidatin Cornelia Pöttinger.
Die 41-jährige Betriebsratsvorsitzende der OÖ. Hilfswerk GmbH kommt aus Kirchdorf an der Krems und ist in beiden Organisationen – ÖAAB und FCG - fest verankert und kann bereits auf umfangreiche Erfahrung in Politik und vor allem in der Gewerkschaftsbewegung zurückgreifen. Sie kann aufgrund ihrer Arbeit in der Kommunal- und Landespolitik, der beruflichen Tätigkeit als Kindergartenpädagogin und Führungskraft im Sozialbereich, der Mitarbeit in Aufsichtsräten und vielem mehr auf umfassende Kenntnisse als Grundlage für die neue, herausfordernde Aufgabe zurückgreifen.
Die Kandidaten aus dem Bezirk Eferding
Spitzenkandidatin Cornelia Pöttinger freut sich landesweit über 130 motivierte Kandidaten aus allen Regionen Oberösterreichs auf der Liste des TEAM ÖAAB-FCG für die AK-Wahl 2019. Darunter sind viele erfahrene Betriebsräte und Arbeitnehmervertreter aus den unterschiedlichsten Berufs- und Bevölkerungsgruppen.
Die ÖAAB-FCG-Kandidaten aus dem Bezirk Eferding:
- 1. Mario Hermüller, geb. 1974, aus Pupping, beschäftigt bei der AUVA, Servicereferent des ÖAAB OÖ
- 2. Walter Schnelzer, geb. 1973, aus Prambachkirchen, beschäftigt bei Schauer Agrotronic GmbH
- 3. Andrea Hehenberger, geb. 1970, aus Hinzenbach, beschäftigt im Modehaus Stöcker
- 4. Stefan Ahammer, geb. 1987, aus Eferding, beschäftigt bei der Raiffeisenbank Region Eferding
- 5. Monika Brenner, geb. 1962, aus Scharten, beschäftigt im Institut Hartheim
- 6. Fabian Ritzberger, geb. 1993, aus Alkoven, beschäftigt bei der ÖVP Oberösterreich
- 7. Vanessa Ehrengruber, geb. 1998, aus Scharten, beschäftigt bei der Raiffeisenbank Prambachkirchen
- 8. Florian Keplinger, geb. 1992, aus Aschach/Donau, beschäftigt bei der Firma Doplbauer
- 9. Monika Prenninger, geb. 1981, aus Hartkirchen, beschäftigt im Klinikum Wels Grieskirchen
- 10. Christian Gessl, MBA, geb. 1983, aus Stroheim, beschäftigt bei der Sparkasse Eferding
„Der Erfolg des Arbeitsplatz- und Wirtschaftsstandortes Oberösterreich baut auf das ordentliche Miteinander von hoch motivierten und fleißigen Mitarbeitern und verantwortungsbewussten Unternehmern auf. Arbeitnehmer und Arbeitgeber haben zum Teil unterschiedliche Interessen. Trotzdem sind sie keine Gegner, sondern bringen gegenseitiges Verständnis für die Interessen des anderen auf. Sie sind Partner, die gemeinsam für wirtschaftlich erfolgreiche Unternehmungen und damit ein gesichertes und gutes Einkommen für die Beschäftigten arbeiten. Eine pauschale Verunglimpfung der Unternehmerschaft kommt für uns nicht in Frage. Gesetzwidrige Verfehlungen, egal von welcher Seite, gehören jedoch mit voller Härte bestraft“, so Bezirksspitzenkandidat Mario Hermüller.
Die gesamte oberösterreichweite ÖAAB-FCG Kandidatenliste findet man online auf www.team-oeaab-fcg.at.
Partnerschaft für neue Perspektiven
„Neue Zeiten erfordern neue Perspektiven. Die fortschreitende rasante Veränderung verlangt neue Antworten und den Mut, neue Wege zu gehen. Durch die richtigen Weichenstellungen gilt es neue Perspektiven für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu schaffen. Keine Bevölkerungsgruppe darf dabei zurückbleiben. Wir sehen den technischen Fortschritt, die Automatisierung und ihre Begleiterscheinungen als Chance und nicht als Bedrohung. Die Digitalisierung bietet die Möglichkeit für mehr Innovationen, mehr Wohlstand und Beschäftigung, bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf, bessere Arbeitsbedingungen und neue Formen der Arbeitsplatzgestaltung. Den Risiken der Technologisierung, wie das rasant steigende Tempo, die ständige Erreichbarkeit, höheren Druck und mehr Kontrolle, die fehlende Trennung zwischen Arbeit und Freizeit oder dem Wegfallen von Berufsbildern und Tätigkeiten möchten wir aktiv begegnen“, so Pöttinger.
„Wir stehen für eine moderne bürgerliche Arbeitnehmerpolitik auch in der Arbeiterkammer, die sich nicht vor notwendigen Anpassungen und Veränderungen an die Arbeitswelt der Zukunft verschließt. Klassenkampf und die Verunsicherung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aus rein parteipolitischen Motiven lehnen wir ab. Die Menschen schätzen den neuen Stil – ohne Streit und mit einem respektvollen Miteinander – den wir auch im Parlament der Arbeitnehmer leben möchten“, so die Spitzenkandidatin weiter. Die wertvollen Serviceleistungen der Arbeiterkammer genießen bei den Menschen hohes Ansehen. Diese Beratungs- und Unterstützungsangebote gehören an die heutigen Anforderungen angepasst und weiter ausgebaut.
Ausblick auf 2019
Als bürgerliche Arbeitnehmervertreter setzt sich das Team ÖAAB-FCG aufbauend auf die christlichsozialen Grundwerten dafür ein, dass es in der Gesetzgebung im Sinne der Arbeitnehmer weitergeht. Weiterhin stünden der Ausgleich zwischen sozialer Sicherheit und der Gerechtigkeit für die arbeitenden Menschen im Mittelpunkt der Arbeit. „Deshalb sind uns in den nächsten Monaten vor allem die faire Ausgestaltung der Steuerreform und die Umsetzung des „Masterplan Pflege“ ein besonderes Anliegen“, so Pöttinger. Letzterer gehe in die richtige Richtung. Entscheidend werde sein, die Praktiker und Experten aus der Praxis aus allen Bereichen der Pflege entsprechend einzubinden.
Informationen zur Wahl
Die Arbeiterkammerwahl findet vom 19. März bis 1. April 2019 statt. Wahlberechtigt sind alle Arbeitnehmer, die am Stichtag, 3. Dezember 2018 in einem AK-umlagepflichtigen Arbeitsverhältnis waren.
Gewählt wird, wenn ein Betriebswahlsprengel eingerichtet ist, direkt im Betrieb. Die Wahl im Betrieb findet an ausgewählten Tagen zwischen 19. März und 1. April statt. Betriebswähler, die an den Wahltagen nicht vor Ort sind (Urlaub oder Dienstreise), können eine Wahlkarte beantragen. Beschäftigte in Betrieben ohne eigenen Wahlsprengel wählen per Briefwahl und bekommen ihre Wahlunterlagen Anfang März nach Hause geschickt. Unter webservices.ak-ooe.at/akwahl/ kann man online überprüfen, ob man wahlberechtigt ist und erhält eine Auskunft, ob man Brief- oder Betriebswähler ist.


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