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HAIBACH. Andreas Hinterberger (ÖVP) übernahm das Amt des Haibacher Ortschefs von seinem Vorgänger Franz Straßl. Tips hat mit dem Landwirt und Betreiber einer Kompostieranlage über seine Pläne für die Gemeinde gesprochen. 

Andreas Hinterberger bekleidet seit Oktober das Amt des Bürgermeisters in Haibach. (Foto: Kaindlstorfer Photography)

Tips:Welches Resümee ziehen Sie nach den ersten Wochen?

Hinterberger: Ein durchwegs Gutes. Mir war natürlich auch vor der Wahl schon bewusst was mich erwarten wird und mich freut es, wenn Leute mit Anliegen an mich herantreten und wir zu Lösungen finden, auch wenn das telefonisch am Samstagabend ist.

Tips:Welche Themen stehen in Haibach in den kommenden Jahren im Fokus?

Hinterberger: Hier stehen natürlich geplante Infrastrukturprojekte, wie der Neubau des Musikheimes und die Ortsplatzgestaltung an.

Tips: Was sind die größten Herausforderungen als Bürgermeister der Gemeinde?

Hinterberger: Die Herausforderung ist es, für alle Haibacherinnen und Haibacher da zu sein. Als Beispiel sehe ich hier die Nachmittagsbetreuung. Hier sind wir schon am Ausarbeiten von Lösungen, damit wir die Nachmittagsbetreuung von Schulkindern und auch Ganztagsbetreuung von unter dreijährigen Kindern anbieten können. Wir konnten auch in den letzten Jahren Betreuungsangebote mit den betroffenen Eltern entwickeln. Ich sehe hier auch das Land gefordert, in dieser Frage kleine Gemeinden zu unterstützen. Eine große Herausforderung ist es auch, als Härteausgleichsgemeinde, Projekte zu finanzieren.

Tips: Welche Maßnahmen sind im Bereich Wirtschaft in den kommenden Jahren geplant?

Hinterberger: Wir haben in Haibach eine florierende Gastronomie, viele innovative Ein-Personen-Unternehmen und einige sehr erfolgreiche Klein- und Mittelbetriebe. Seitens der Gemeinde tun wir alles was in unseren Möglichkeiten steckt, um diese Unternehmerinnen und Unternehmer zu unterstützen, damit sie sich weiterentwickeln können.

Tips: Was ist im Bereich der Jugend geplant?

Hinterberger: Wir führen ab dem nächsten Jahr eine Bürgerfragestunde vor den Gemeinderatssitzungen ein. Hier möchte ich die Bevölkerung und ganz besonders die Haibacher Jugend einladen, sich aktiv daran zu beteiligen. In unserer Ideenpostkastenaktion hat sich gezeigt, dass besonders junge Leute sich Gedanken über die Entwicklung unseres Ortes machen und darum möchte ich ihnen eine Möglichkeit zur Mitgestaltung geben.

Tips:Wie ist der Wahlerfolg der FPÖ, die mit einer neuen Liste in den Gemeinderat einzog, erklärbar?

Hinterberger: Die FPÖ war zwölf Jahre nicht im Gemeinderat vertreten. Aufgrund des relativ hohen Wählerpotentiales in unserer Gemeinde, das sehen wir immer bei Landtags- und Nationalratswahlen, habe ich erwartet, wenn sich eine Fraktion bildet, dass sie in den Gemeinderat einziehen wird.Wenngleich es in dieser Höhe doch etwas überraschend war.

Tips: Woher kommt Ihre politische Motivation?

Hinterberger: Ich bin seit über 30 Jahren Mitglied unserer Feuerwehr, war bei der Landjugend und der Jungschar. Mir war es schon immer ein Bedürfnis, mich in unserer Gesellschaft zu engagieren und mitzugestalten. So bin ich dann auch als Fraktionsmitglied der ÖVP in die Gemeindepolitik hineingewachsen.


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