Lokalaugenschein bei modernem Milchbetrieb in Prambachkirchen
PRAMBACHKIRCHEN. Im Rahmen eines Lokalaugenscheins informierten Franz Waldenberger, Präsident der Landwirtschaftskammer OÖ, und Thomas Hartl, Obmann des Landesverbandes für Leistungsprüfung und Qualitätssicherung, am Betrieb von Regina und Karl Grabmayr in Prambachkirchen über „Moderne Milchproduktion: Wie Robotik und Digitalisierung Tierwohl unterstützen“.

Etwa 5.000 Milchbäuerinnen und Milchbauern kümmern sich in Oberösterreich 365 Tage im Jahr um circa 164.000 Milchkühe (durchschnittlich knapp 33 Kühe pro Betrieb) und somitum die Produktion zahlreicher hochwertiger Milchprodukte. Dabei ändern sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und Herausforderungen für die Milcherzeuger ständig. Sie verfügen über eine Reihe von Möglichkeiten zur Milchproduktion. Eine davon ist der Melkroboter. Die Zahl der Betriebe, die entsprechende Geräte einsetzen,liegt in Oberösterreich derzeit bereits bei über 960 Betrieben. Auch im Futterbaubetrieb mit Milchviehhaltung und Direktvermarktung von Regina und Karl Grabmayr in Prambachkirchen wird damit gearbeitet.
Der Betrieb der Familien Grabmayr hat sich 1995 mit der Produktion und Vermarktung von Schulmilch vom Bauernhof ein neues Standbein geschaffen. Ab 2001 wurden auch Altenheime und Schulküchen mit Milch beliefert. Die Schulmilchproduktion wurde 2014 eingestellt und seit April gehen pasteurisierte Milch sowie Vollmilchjoghurt an Kurheime, Altenheime sowie Krankenhäuser. Seit 2019 wird auch Schnitt- und Hartkäse produziert. Den Laufstall für 52 Milchkühe der Rassen Braunvieh und Holstein gibt es seit 2018. Das Melken wird von Robotern erledigt. 2025 wurden dort circa 550.000 Kilogramm Milch erzeugt.


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