Eggelsberg liegt im österreichweiten Bonitäts-Ranking auf Platz drei
EGGELSBERG. Die Gemeinde Eggelsberg weist eine hohe Kreditwürdigkeit auf. Dies zeigte das jährliche Bonitäts-Ranking des Magazins public. Eggelsberg liegt österreichweit auf Platz drei.

Das Gemeindemagazin public lässt jedes Jahr von Experten des KDZ – Zentrum für Verwaltungsforschung die Bonität aller österreichischen Gemeinden bewerten, um die finanzielle Lage der Kommunen besser einschätzen zu können. Unter den langjährigen Favoriten Salzburg und Burgenland konnten sich heuer auch zwei oberösterreichische Gemeinden aufs Podest setzen. Darunter mit Eggelsberg eine aus dem Bezirk Braunau, die unter den Top-250 den dritten Platz erreichte.
Ruhig durch turbulente und angespannte Zeiten rudern
Bürgermeister Christian Kager (ÖVP) zeigt sich darüber natürlich sehr erfreut, dass seine Gemeinde in politisch turbulenten und finanziell angespannten Zeiten in Balance bleiben konnte. „Als Bürgermeister ist es wichtig, dass man sich auf eine solide Mehrheit im Gemeinderat verlassen kann. Die Versuchung für die Minderheit ist sehr groß, durch ständiges Fordern nach mehr Geldausgeben dann doch vielleicht einmal an eine Mehrheit zu gelangen. Wenn es einem als Bürgermeister gelingt, diese Bestrebungen hintanzuhalten, dann rudert man auch ruhig und gelassen durch turbulente und angespannte Zeiten“, erklärt Kager.
Ausgeglichener Gemeindehaushalt
Den Bürgern eine gute Infrastruktur und Service zu bieten und gleichzeitig das Budget nicht überzustrapazieren ist für ihn nicht schwer: „Ein Gemeindehaushalt ist sehr klar und allgemein verständlich gegliedert. Die Ausgaben und die Einnahmen sollen beziehungsweise müssen sich die Waage halten. Wenn man dieses einfache Prinzip berücksichtigt, wird sich eine gute Bonität ergeben“, betont er und ergänzt: „Außerdem sollte man genau überlegen, wofür man das Geld der Steuerzahler ausgibt.“
Projekte und Vorhaben
In den letzten Jahren wurden in Eggelsberg einige Projekte umgesetzt. Etwa die Generalsanierung der Musikmittelschule mit Errichtung einer zusätzlichen Turnhalle, der Neubau und die Sanierung der Sportstätten des USV und der Musikmittelschule sowie die Neugestaltung einer Veranstaltungshalle.
Aktuell ist die Bebauung der sogenannten Stöger-Gründe im Ortszentrum, die die Gemeinde kürzlich gekauft hat, ein Thema. Hier sollen künftig mehrgeschossige Wohnbauten und Geschäfte entstehen. Ein Teil des Grundes soll außerdem zur Neugestaltung der Ortsdurchfahrt verwendet werden.


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