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ENGERWITZDORF. Seit 1987 beschäftigt sich das Unternehmen Solarier mit der alternativen Energie, abseits von Öl und Gas. Den Hauptanteil seines Geschäftes erwirtschaftet die Firma in Oberösterreich. Daher sind der Unternehmensleitung die Mitarbeiter in der Region besonders wichtig.  

Die Lehrlingsausbildung spielt bei Solarier in Engerwitzdorf eine wichtige Rolle. Foto: Solarier
  1 / 3   Die Lehrlingsausbildung spielt bei Solarier in Engerwitzdorf eine wichtige Rolle. Foto: Solarier

„Jede alternative Energiequelle – sei es Photovoltaik, Solar-Anlagen, Biomasseheizungen oder Wärmepumpen hat ihre Berechtigung. Es kommt immer auf den jeweiligen Einzelfall an. Wir helfen den Kunden bei der richtigen Lösung“, erklärt Roland Bamberger, einer der Geschäftsführer. Wie wichtig innovative Betriebe für den Bezirk sind, weiß auch Wirtschaftsbund-Landesobfrau Doris Hummer: „Ideen haben und diese auch umsetzen – das sind zwei zentrale Eigenschaften, die erfolgreiche Unternehmerinnen und Unternehmer haben müssen. Damit bringen sie nicht nur ihre eigenen Betriebe voran, sondern leisten einen wesentlichen Beitrag zur Weiterentwicklung ihrer Heimatgemeinden und Regionen. Dafür verdienen sie unsere Wertschätzung.“

Um auf die individuellen Bedürfnisse der Käufer eingehen zu können, bedarf es entsprechende Fachleute. Bamberger: „Um ständig unsere Qualität zu verbessern, setzen wir auf Weiterbildung unserer Mitarbeiter in der hauseigenen Winterakademie. Daneben sind neben den geschäftsführenden Gesellschaftern auch Führungskräfte am Unternehmen beteiligt.“ Dass auch die Lehrlingsausbildung im Betrieb einen hohen Stellenwert besitzt, beweist der Umstand, dass das Engerwitzdorfer Unternehmen von der WKO in den Jahren 2013 bis 2016 mit dem INEO als ausgezeichneter Lehrbetrieb ausgezeichnet wurde. Doch gerade der Bereich Mitarbeiter stellt die Firma immer wieder vor Herausforderungen. „Eine Überarbeitung des jetzt geltenden Arbeitszeitgesetzes wäre dringend notwendig. Und auch andere bürokratische Hürden sind – neben der Suche nach guten Leuten – für einen Unternehmer in den letzten Jahren zu einem Hemschuh geworden“, erklärt Bamberger.

Unterstützung erhält der Geschäftsführer in diesem Punkt von Doris Hummer: „Flexiblere Arbeitszeiten, weniger Bürokratie und Investitionsanreize – das brauchen unsere Unternehmen, um auch weiterhin erfolgreich sein zu können.“


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