Die Vorbereitungen für die Festspiele in Schloss Tillysburg laufen bereits
ST. FLORIAN. Der Kultursommer ist so gut wie fix. Die Festspiele Schloss Tillysburg bei St. Florian werden die Tore für Besucher auch heuer wieder öffnen und mit einem abwechslungsreichen Programm für vergnügliche und bezaubernde Theaterabende unterm Sternenhimmel sorgen.

Die heurige Uraufführung „Das Prinzip und der Krampus“ wird eine Verschmelzung zweier selten bis nie gespielten Stücke des großen oberösterreichischen Autors Hermann Bahr sein: Eine ideale Familie, ein neuchristlich-liberaler Haushalt, der lange vor den Siebziger-Jahren über antiautoritäre Erziehung und die Bestimmung des Menschen nachdenkt, wird von einem bärbeißigen alten Onkel aufgemischt. Für eben jenen Onkel konnte der TV-Star Gregor Seberg gewonnen werden, der den meisten wahrscheinlich aus Soko Donau als Oberstleutnant Helmuth Nowak bekannt ist. Erweitert wird der Spielplan um den Publikumsrenner, den „Tillysburger Jedermann“ – „Krach im Hause Gott“, einige Vorstellungen des Solostücks „Leutnant Gustl“ mit dem Fernsehliebling Aaron Karl, dem israelischen Stück „Oh mein Gott“, welches von einem ganz besonderen Psychotherapiebesuch handelt und die Erfolgskomödie „Olympia“, in der die österreichische Aristokratie und andere Eliten eines ausgewischt bekommen. Für Musikliebhaber gibt es heuer gleich zwei Highlights. Zum einen wird sich der Blonde Engel wieder für einen unterhaltsamen Abend auf der Tillysburg niederlassen und mit seinen raffinierten Texten das Publikum zum Lachen bringen. Zum anderen wird Karl Sibelius unter dem Titel „Alles von mir“ gemeinsam mit dem Johann-Strauß-Ensemble durch die verschiedenen musikalischen Genres führen.


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