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Neues Buch zur Geschichte des Fernhandels im Mittelalter in Enns

Helmuth Wimmer, 16.01.2026 10:43

ENNS. „Enns und der europäische Fernhandel im Mittelalter“ ist der Titel des neuen Buches des Museumsvereins Lauriacum Enns.

Das neue Buch des Museumsvereins Lauriacum Enns (Foto: Tips)
Das neue Buch des Museumsvereins Lauriacum Enns (Foto: Tips)

Der um 1150 von Markgraf Otakar III. eingerichtete Jahrmarkt in Enns und seine über einige Jahrzehnte währende bedeutende Rolle im intensiver werdenden Fernhandel zwischen Flandern und Kiew haben die frühe Entwicklung der kleinen, aber charakteristisch gelegenen Siedlung zur Stadt entscheidend beeinflusst. Die Regensburger Kaufleute dominierten im 12. und 13. Jahrhundert den Transithandel zwischen Kiew und den deutschen Ländern, und die Stadt Enns war dabei ihr wichtigster Partner.

Wohlstand und Sicherheit

„Wer heute den Sinn des Fernhandels und des Exports bezweifelt, sollte bedenken, dass der Fernhandel die Grundlage für Wohlstand, Beschäftigung und Sicherheit ist, denn ‚wo Geld und Waren fließen, dort fließt kein Blut‘“, betont Gottfried Kneifel, Obmann des Museumsvereins.

Reihe „Ennser Forschungen“

Das 116 Seiten starke Buch mit Hardcover ist der fünfte Band der Reihe „Ennser Forschungen“. Es fasst die Ergebnisse eines Symposiums zum selben Thema zusammen, das 2023 im Schloss Ennsegg stattgefunden hat. Das Buch kostet 30 Euro und ist im Museumsshop oder per E-Mail an service@museumsverein.at erhältlich.


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