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B309: Mehr als 3200 Anzeigen in gut zwei Monaten

ENNS/STEYR. Obwohl nur eine der acht Radarboxen auf der auf der Umfahrung B309 zwischen Enns und Steyr in Betrieb ist, wurden vom Start der fixen Überwachung im November bis Anfang Jänner 3200 Schnellfahrer erwischt. „Das ist mehr als wir uns erwartet haben“, sagt der Leiter der Landesverkehrsabteilung OÖ, Oberst Klaus Scherleitner. Höchstgeschwindigkeiten bis 170 km/h wurden gemessen. Die Zahl der geblitzten Lenker könnte in Zukunft noch weiter ansteigen. Nämlich dann, wenn die Standgeräte wie geplant abwechselnd „scharf gestellt“ werden. Scherleitner hofft dennoch auf einen Rückgang: „Die Messgeräte sollen der Prävention dienen und ein Umdenken stattfinden.“ Übrigens: die Geschwindigkeit wird in beide Richtungen gemessen. Ob die Maßnahmen auch die Sicherheit auf der B309 erhöht haben, könne aufgrund des kurzen Vergleichszeitraumes noch nicht gesagt werden, meint Scherleitner. „Kein Abzocke“ Ein Vandalenakt vor einigen Wochen, ließ die Radarboxen kurzfristig erblinden. Die Sichtfenster wurden mit schwarzem Lack beschmiert, ein Protest gegen die vermeintliche Abzocke, wie eine Nachricht an einer Box deutlich machte. Ein Vorwurf den Scherleitner nicht gelten lässt: „Wir hätten die Messgeräte auch verstecken können.“ Wer für die Protestaktion verantwortlich war, konnte bis jetzt nicht herausgefunden werden.


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